Carsten Colpe

Geboren in Dresden am 19.7.1929, verstorben am 24.11.2009.

1948-1951: Studium der Theologie in Mainz und Göttingen bei F. Horst, W. Holsten, E. Schweizer, W. Völker, F. Delekat (Mainz) und K. Gslling, W. Zimmerli, J. Jeremias, (Doktorvater) E. Käsemann, H. Dörries, E. Wolf, F. Gogarten und W. Trillhas (Göttingen).

1951: Erstes theologisches Examen vor der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

1949-54: Studium der »Orientalischen Philologie und Religionsgeschichte« und Philosophie in Göttingen; orientalistische Lehrer: W. Hinz, O.Pritsak, H.H. Schaeder (Doktorvater), W. von Soden, S. Schott, J. Spiegel; philosophische Lehrer: N.Hartmann, B. Liebrucks, J. Klein, G. Misch und K. Stavenhagen.

1955: Promotion zum Dr. phil. (Fächer: 1. Semitische Philologie, 2. Iranische Philologie, 3. Philosophie), Dissertation: »Der Manichäismus in der arabischen Überlieferung«.

1955-1957: Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Akademie der Wissenschaften Göttingen und an den Vereinigten Theologischen Seminaren, Göttingen.

1956/57: Von der DFG mit der Edition der konservierten (Papyrus-)Blätter des koptisch-manichäischen »Synaxeis«-Codex beauftragt.

1958-1960: Wissenschaftlicher Assistent für »Spätjüdische Religionsgeschichte« an der Theologischen Fakultät in Göttingen.

1960: Promotion zum Dr. theol. (Fächer 1. Neues Testament, 2. Altes Testament, 3. Systematische Theologie), Dissertation: »Die religionsgeschichtliche Schule. Darstellung und Kritik ihres Bildes vom gnostischen Erlösermythos«

1960: Antrittsvorlesung zur Habilitation für das Fach »Religionsgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Umwelt des Neuen Testaments«. Habilschrift über den »›Menschensohn‹ und seine Vorgeschichte«.

1960/61: Vorlesungstätigkeit an der Theologischen Fakultät in Göttingen.

1960: Verleihung der venia legendi für »Neues Testament und spätantike Religionsgeschichte« durch die Hansische Universität Hamburg.

1960/61: Vorlesungstätigkeit an der (Evangelisch-) Theologischen Fakultät Hamburg.

1962: Ruf auf ein Ordinariat für »Neues Testament und spätantike Religionsgeschichte« in Hamburg abgelehnt.

1962-1969: Lehrtätigkeit als ord. Professor des Faches »Allgemeine Religionsgeschichte« in Göttingen.

1964: Kooptiert als Mitglied der Philosophischen Fakultät

1969-1974: Lehrtätigkeit als Ordinarius für Iranische Philologie an der Freien Universität Berlin (Nachfolge O.Hansen).

1975-1997: Lehrtätigkeit als Professor für Allgemeine Religionsgeschichte und Historische Theologie an der Freien Universität Berlin.

1997: Emeritiert.

Weitere Lehrtätigkeiten:

Visiting Professor an der Yale University, New Haven, USA (1964); Visiting Professor an der Universität Chicago (1974); Angebote einer Professur für History of Religions »auf Dauer«(with teniure) 1964 und 1974 abgelehnt. Visiting Professor an der British Academy London (1975); Haskell Lecturer an der Universität Chicago (1975).

1964-2001: Mitherausgeber des »Reallexikons für Antike und Christentum«

1999: Veröffentlichung des Buches »Weltdeutungen im Widerstreit«.

Werke von oder mit Carsten Colpe:


reihe

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Das Corpus Hermeticum Deutsch

Übersetzung und Darstellung in zwei Teilen.

Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften bearbeitet und herausgegeben von Carsten Colpe und Jens Holzhausen.
CP 7,1-2
1997
2 Bände
XXI, 665 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2779-2
Lieferbar
€ 336,–
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