Claudia Wiesemann

Claudia Wiesemann ist Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen. Sie hat Medizin, Philosophie und Geschichte studiert und in Medizingeschichte an der Universität Münster promoviert. In der Zeit von 1985-1988 arbeitete sie als Assistenzärztin in der Kardiologie, Pulmologie und Intensivmedizin. 1990-1998 war sie Assistentin bzw. Oberassistentin am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie sich 1995 für Geschichte und Ethik der Medizin habilitierte. Claudia Wiesemann ist seit 2012 Mitglied des Deutschen Ethikrats und seit 2011 Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO). Sie war von 2002-2012 Präsidentin der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. und bis 2007 Secretary des Wissenschaftlichen Beirats der European Association for the History of Medicine and Health.

Forschungsschwerpunkte:

  • Autonomie und Vertrauen in der modernen Medizin
  • Elternschaft und Familie in der Reproduktionsmedizin
  • Ethik in der Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • Intersexualität
  • Kulturgeschichte von Tod und Sterben im 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Sucht

Werke von oder mit Claudia Wiesemann:


reihe

Umschlagfoto

Nelly Tsouyopoulos: Asklepios und die Philosophen

Paradigmawechsel in der Medizin im 19. Jahrhundert.

MPh 2
2008
265 S., 1 Abb.
Broschur
ISBN 978-3-7728-1635-2
Lieferbar
€ 52,–

Umschlagfoto

Claudia Wiesemann: Die heimliche Krankheit

Eine Geschichte des Suchtbegriffs.

MPh 4
2000
218 S.
Broschur
ISBN 978-3-7728-2000-7
Lieferbar
€ 42,–
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2019