Erich Heintel

Geb. am 29.3.1912 in Wien, gest. am 25.11.2000 in Waldviertel.

Heintel promovierte 1936 bei Robert Reininger an der Universität Wien und arbeitet anschließend als dessen Assistent. Er habilitiert sich 1939 und lehrt im darauffolgenden Jahr als Privatdozent in Wien. Ab 1952 wird er außerordentlicher Professor bis er 1960 eine Stelle als ordentlicher Professor erhält. Nach 1966 hält er zahlreiche interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, die ihm den Dialog mit Wissenschaftlern anderer Disziplinen ermöglichen. Der Vorsitz des Weltkongresses der FISP (Internationaler Philosophischer Weltkongress, Wien) wird ihm 1968 übertragen. Er wird 1982 emeritiert, setzt seine Lehrtätigkeit jedoch bis 1997 fort. Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit der Religionsphilosophie und der protestantischen Theologie verleiht ihm die Universität Hamburg 1985 den Titel eines Dr. theol. h.c. Zentral für seine Philosophie ist der Gedanke einer »philosophia perennis«, deren systematische Aufgabe es wäre die ontologische Tradition der Antike mit den transzendentalphilosophischen Ansätzen der Neuzeit zu verknüpfen.

Werke von oder mit Erich Heintel:

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