Laura Anna Macor

Dr. Laura Anna Macor wurde am 4. November 1980 in Bassano del Grappa (VI, Italien) geboren und studierte Philosophie an der Universität Pisa (1999-2003) und an der Scuola Normale Superiore zu Pisa (1999-2004). Sie promovierte 2007 an der Universität Padua mit einer Arbeit über Anthropologie, Moral- und Geschichtsphilosophie im Deutschland der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Sie ist mit vielen Forschungsstipendien ausgezeichnet worden: vier Exchange-Fellowships an der École Normale Supérieure zu Paris (2001-2004), zwei Forschungsstipendien für Postdoktoranden beim Philosophischen Institut der Universität Padua (2007-2011), eine Visiting Fellowship beim Londoner Institute of Germanic & Romance Studies/School of Advanced Study (mittlerweile umbenannt in Institute of Modern Languages Research) (2011), ein Humboldt-Forschungsstipendium an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität zu Eichstätt-Ingolstadt (2012), ein Senior-Forschungsstipendium beim Dipartimento di Filosofia, Sociologia, Pedagogia e Psicologia Applicata (FISPPA) der Universität Padua (2013-2014), ein Land-Niedersachsen Forschungsstipendium an der Herzog August Bibliothek (HAB) Wolfenbüttel (2014), ein DAAD-Stipendium bei der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen (2014) und eine Marie Curie-Fellowship bei der Faculty of Medieval and Modern Languages der Universität Oxford (2015-2016).

2014 ist sie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit dem Ladislao Mittner-Preis für herausragende Forschungsleistungen mit Deutschlandbezug und außerordentliche Verdienste um den deutsch-italienischen Dialog ausgezeichnet worden.

Sie beschäftigt sich mit der deutschen Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts, und zwar mit einem dezidiert interdisziplinären Ansatz. In letzter Zeit hat sie sich auch der sogenannten Pop-Philosophie angenähert.

Ihre Monographien sind bisher in italienischer und deutscher Sprache erschienen: Friedrich Hölderlin. Tra illuminismo e rivoluzione, ETS, Pisa 2006; Il giro fangoso dell’umana destinazione. Friedrich Schiller dall’illuminismo al criticismo, Pisa 2008, deutsche erweiterte und auf den neuesten Stand gebrachte Ausgabe: Der morastige Zirkel der menschlichen Bestimmung. Friedrich Schillers Weg von der Aufklärung zu Kant, Würzburg 2010; La fragilità della virtù. Dall’antropologia alla morale e ritorno nell’epoca di Kant, Milano – Udine 2011; Filosofando con Harry Potter. Corpo a corpo con la morte, Mimesis, Milano – Udine 2011, deutsche erweiterte und auf den letzten Stand gebrachte Ausgabe: Harry Potter und die Heiligtümer der Philosophie. Nahkampf mit dem Tod, Würzburg 2013; Die Bestimmung des Menschen (1748-1800). Eine Begriffsgeschichte, Stuttgart-Bad Cannstatt 2013.

Sie ist zudem die Autorin von vielen Essays, die in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) und in wissenschaftlichen Journalen wie in Sammelbänden erschienen sind.

Außerdem hat sie auch einige wichtige Sammelbände (mit)herausgegeben: Teoria del romanzo, Mimesis, Milano – Udine 2009; Reading Schiller. Ethics, Aesthetics and Religion [Philosophical Readings. Online Yearbook of Philosophy, V (2013) Special Issue].

Werke von oder mit Laura Anna Macor:


Umschlagfoto

Laura Anna Macor: Die Bestimmung des Menschen (1748–1800)

Eine Begriffsgeschichte.

FMDA II,25
2013
432 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2615-3
Lieferbar
€ 128,–
Als eBook bei
eISBN 978-3-7728-3043-3
€ 128,–
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018