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Thomas von Aquin: Quaestio disputata ›De unione Verbi incarnati‹ (›Über die Union des fleischgewordenen Wortes‹)

2011
XIV, 576 S., 16,5 x 24 cm.
Leinen
Deutsch
Latein
ISBN 978-3-7728-2563-7
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 286,–
Herausgegeben, übersetzt, ausführlich wissenschaftlich kommentiert und mit einer theologisch-theologiegeschichtlichen Reflexion versehen von Klaus Obenauer.
Lateinischer Text erstellt von Barbara Bartocci, Klaus Obenauer und Walter O.P. Senner.

›Über die Union des fleischgewordenen Wortes‹: Diese »Quaestio disputata« des Thomas von Aquin enthält in äußerst komprimierter Form das ganze konstitutionschristologische Programm: Einheit der Person und Hypostase Christi in zwei Naturen / Christus eines oder zwei? / Einheit des Seins und Zweiheit der Aktion wie des Willens in Christus. Dabei weisen die letzten drei der insgesamt fünf Artikel eine merkwürdige Originalität innerhalb des aquinatischen Opus auf. Der Band stellt sich der Herausforderung, den sprichwörtlich ontologischen Implikationen der Christologie des größten Denkers des westlichen Christentums nachzuspüren. – Edition mit Übersetzung, eingehendem Kommentar und einer theologisch-theologiegeschichtlichen Reflexion.

Rezensionen

Thomas Eggensperger, Wort und Antwort

Der Theologe Klaus Obenauer legt mir dieser profunden Studie eine herausragende Arbeit zum Text des Thomas von Aquin [vor]. […] Mit dieser Publikation existiert nach mühevoller Kleinarbeit eine profunde Studie, die keineswegs, wie der Kommentator am Ende seiner Ausführungen außerordentlich bescheiden anmerkt, von der Ergebnislage ›alles beim Alten‹ beließe. Bei allem Respekt – im Blick auf den ausgefeilten und viele Detailfragen anschneidenden Kommentar, der eine gute Grundlage für die weitere Diskussion darstellt, ist vielmehr das Gegenteil der Fall!

Thomas Eggensperger,
Wort und Antwort
Paul Schroffner, Zeitschrift für katholische Theologie

»Ohne die vielen Vorzüge des vorliegenden Bandes im Einzelnen würdigen zu können, soll doch die Sorgfalt und Umsicht des Vf.s eigens herausgestrichen werden. Die Übertragung und Kommentierung wird der grundlegenden Einsicht gerecht, der zufolge der »sprachliche Ausdruck […] sachliche Relevanz« (287) hat.«

Paul Schroffner,
Zeitschrift für katholische Theologie
Thomas Marschler, Theologische Revue

»Noch größere Anerkennung verdient die in allen Partien des Buches dokumentierte Vertrautheit des Autors mit dem OEuvre des Aquinaten ebenso wie mit den christologischen Erörterungen der mittelalterlichen Zeitgenossen und der aktuellen Forschungsdiskussion. O.s Urteil ist eigenständig, zuweilen deutlich abgrenzend, immer aber gut begründet.«

Thomas Marschler,
Theologische Revue
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2017