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Johann Gottlieb Fichte: Band II,15: Nachgelassene Schriften 1813

2009
X, 471 S., 2 Abb., 22,3 x 27,1 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2172-1
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 296,–

Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die ›Thatsachen des Bewußtseins‹ vom Januar 1813 mit dem Hauptgewicht auf den praktischen Tatsachen und ihrer Begründung führen vorbereitend in die unvollendet gebliebene ›Wissenschaftslehre‹ vom Februar 1813 ein. Diese setzt bei der Einsicht an, dass alles Wissen nur im Verständnis seiner selbst ist. Aus diesem Verstehen des Verstehens werden die weiteren Prinzipien des Wissens hergeleitet. Das erstmals veröffentlichte Diarium I (März-August 1813) dokumentiert Fichtes ›Werkstattarbeit‹ für die Vorlesung der sogenannten Staatslehre mit ihren geschichtsphilosophischen und politischen Reflexionen. Außerdem nehmen darin Spekulationen zu letzten Begründungszusammenhängen der Wissenschaftslehre großen Raum ein.

Inhalt:

  • Auseinandersetzung
  • Thatsachen des Bewußtseyns [1813]
  • Die Wissenschaftslehre [vom Februar 1813]
  • Entscheidende Berathschlagung [März/April 1813]
  • Diarium v. 29. März 1813. an [Diarium I März‐August 1813]

Rezensionen

Jean-Marie Vaysse, Revue Philosophique

Ce volume présente les même qualités éditoriales que les précédents. Il constitue un outil précieux pour l'exploration de la dernière philosophie de Fichte et ouvre un chantier de travail immense pour les chercheurs.

Jean-Marie Vaysse,
Revue Philosophique
Stefan Groß, tabula rasa

Wer sich nicht nur für Fichtes theoretische Schriften interessiert, sondern tiefere Einblicke in Fichtes praktische Philosophie erhalten will, in sein Räsonieren über Politik, Staat und Gesellschaft – dem sei der 15. Nachlassband ausdrücklich empfohlen.

Stefan Groß,
tabula rasa
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018