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Karl Leonhard Reinhold: Band 4: Korrespondenz 1792

2015
XXVI, 347 S., 8 Abb., 17,7 x 25,4 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-0830-2
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 328,–
Unter Mitwirkung von Lorenza Castella und Eberhard Heller.

Dieser Band bezeugt Reinholds unermüdliche Schaffenskraft. Durch umfangreiche Artikel im ›Teutschen Merkur‹ (›Die drei Stände‹, ›Die Weltbürger‹ sowie ›Beytrag zur genaueren Bestimmung der Grundbegriffe der Moral und des Naturrechtes‹) bereitet Reinhold die Herausgabe des zweiten Bandes der ›Briefe über die Kantische Philosophie‹ vor, der im Oktober 1792 erschien. Vorrangige Bedeutung hat die Korrespondenz mit Wieland und Baggesen; weiterhin bleibt Reinhold in Kontakt mit Erhard, Maimon und Kant. – Der Band enthält ausführliche Sach-, Personen- und Ortsregister sowie Verzeichnisse der Schriften und Rezensionen Reinholds aus dem Jahr 1792.

Rezensionen

Till Kinzel, Informationsmittel für Bibliotheken

»Es steht außer Frage, daß der Band zu den rundum gelungenen Editionen gehört. Damit ist eigentlich alles gesagt.«

Till Kinzel,
Informationsmittel für Bibliotheken
James Hebbeler, Schelling-Studien

»Jeder Brief ist durchgehend mit textkritischen und sachlichen Anmerkungen versehen, wobei letztere außer historischen Erklärungen auch sehr hilfreiche Zitate von Texten, die in den Briefen erwähnt werden, einschließen. Der Band ist außerordentlich gut ediert, ästhetisch ansprechend und sorgfältig gearbeitet, nutzerfreundlich und im Ganzen eine Freude für den Leser. Man kann den Herausgebern und dem Verlag zu ihrer ausgezeichneten Leistung nur gratulieren.«

James Hebbeler,
Schelling-Studien
Alessandro Lazzari, Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie

»Neben Reinholds Werken stellt sein umfangreicher Briefwechsel die wichtigste und für die heutige Forschung unumgehbare Quelle für die genaue Ausmessung der Bedeutung, die dieser lange unterschätzte Denker in der Ausgestaltung der kantischen und nachkantischen Philosophie einnimmt. Der von Reinhold während eines halben Jahrhunderts geführte briefliche Austausch mit Persönlichkeiten seiner Zeit – darunter Kant, Fichte, Schiller, Novalis, Jacobi und Wieland –, aber auch mit Freunden, Verwandten, Kollegen und Schülern, gewährt einen wertvollen Einblick in die komplexe Verflechtung von Motiven und Umständen, aus denen Reinholds Philosophie hervorgegangen ist, und in die Vielseitigkeit der von ihr ausgegangenen Impulse und Anregungen. Dass diese unersetzliche philosophiegeschichtliche Quelle, die über lange Zeit so gut wie unbekannt war – nur ein kleines Bruchstück dieses Briefwechsels ist im 19. Jahrhundert in Teilnachdrucken veröffentlicht worden –, dem heutigen lesenden und forschenden Publikum zumindest teilweise wieder zugänglich ist, ist das Verdienst der vom Frommann‐Holzboog Verlag publizierten Korrespondenzausgabe der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.«

Alessandro Lazzari,
Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018