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Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Band III,2,1-2: Briefwechsel 1800–1802

2010
2 Bände
XXX, 953 S., 7 Abb., 18,2 x 25,4 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1910-0
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 592,–
Herausgegeben von Thomas Kisser.
Unter Mitwirkung von Walter Schieche und Alois Wieshuber.

Die Briefe von 1800 bis 1802 zeigen Schellings persönliche Beziehungen vor allem zu Caroline Schlegel, seiner Familie, Schülern und Freunden, darunter Goethe, Schiller und dem Kreis der Romantiker und geben so einen Einblick in das Geistesleben der Zeit. Sie erläutern den Hintergrund und den Verlauf seiner bisweilen heftigen literarischen Fehden und philosophischen Polemiken. Schellings philosophische Entwicklung hin zum Identitätssystem wird wesentlich durch die Briefwechsel mit Fichte, aber auch mit Goethe befördert. – Die Bände enthalten insgesamt 195 Briefe, u.a. die philosophisch bedeutenden Briefwechsel mit Carl August Eschenmayer, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und August Wilhelm Schlegel, Schellings Briefe an Karl Joseph Windischmann und die Briefe von Andreas Röschlaub, Caroline Schlegel, Henrik Steffens und anderen. – Die erklärenden Anmerkungen erschließen den historischen Hintergrund und die zahlreichen naturwissenschaftlichen und philosophischen Bezugnahmen.

Rezensionen

Harald Schwaetzer, Coincidentia

Der Akademie, den Herausgebern der Ausgabe und insbesondere Thomas Kisser ist zu danken, dass die Ausgabe von Schellings Briefen einen weiteren Band erhalten hat, und noch dazu einen so bedeutsamen und inhaltsreichen. Eine Briefausgabe Schellings, die in dieser Weise fortschreitet, bietet einen unabsehbaren Gewinn nicht nur für die Schelling-Forschung, sondern für das ganze Verständnis jener für die mitteleuropäische Philosophie und die Geistesgeschichte insgesamt so entscheidenden Jahre.

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
Andreas Arndt, editio

[...] eine in jeder Hinsicht herausragende editorische Leistung.

Andreas Arndt,
editio
Michael Weichenhan, Zeitschrift für Germanistik

Wie bei den bisher vorliegenden Bänden der Ausgabe besticht auch dieser Band nicht nur durch eine Kommentierung, die keine Wünsche offenlässt. So wird die Lektüre des editorischen Berichts und der den gesamten 2. Teilband einnehmenden Erläuterungen zu einer einzigartig facettenreichen Einführung in die Geschichte der idealistischen Philosophie.

Michael Weichenhan,
Zeitschrift für Germanistik
Jean-Christophe LeMaitre, Archives de Philosophie

Nul doute en tout cas que cette édition contribuera à enrichir la Schelling-Forschung, en mettant à disposition des spécialistes, non seulement de Schelling, mais de tous les auteurs philosophiques, scientifiques, littéraires, ayant contribué à l'éclat intellectuel de l'Allemagne du tournant des XVIIIe et XIXe siècles, un instrument de travail inestimable, qui nous permet de toucher du doigt, de manière on ne peut plus concrète et sensible, l'effervescence d'un tel contexte, de peu d'équivalent dans l'histoire des lettres et de la philosophie.

Jean-Christophe LeMaitre,
Archives de Philosophie

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