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Valentin Weigel: Band 4: Gebetbuch (Büchlein vom Gebet). Vom Gebet. Vom Beten und Nichtbeten

1999
LXXII, 242 S., 6 Abb., 17,6 x 24,3 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1843-1
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 386,–
Herausgegeben und eingeleitet von Horst Pfefferl.
Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Das Weigel’sche ›Gebetbuch‹ (›Büchlein vom Gebet‹), das reformatorische Einflüsse (Martin Luther) mit Vorstellungen der deutschen mittelalterlichen Mystik (Meister Eckhart, Johannes Tauler, ›Theologia deutsch‹) vereinigt, konnte hier zum ersten Mal nach einer handschriftlichen Überlieferung wiedergegeben werden. In drei Teilen enthält es eine ausführliche Gebetsanleitung, eine Betrachtung zu Adam und Christus in uns und eine Vaterunser-Auslegung. Durch die Übernahme seines ersten Teils in Johann Arndts ›Vier Bücher vom wahren Christentum‹ wurde es zu Weigels wirkungsreichster Erbauungsschrift und hat entscheidend zur Verinnerlichung des Gebets in der protestantischen Frömmigkeitsgeschichte beigetragen.

Rezensionen

Sigrid Loss, Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie

Die Neuausgabe des ›Gebetbüchleins‹ beweist, daß bei systematischer Suche in Bibliotheken und Archiven noch neue Handschriftenfunde möglich sind, die bisherige Forschungsergebnisse zu einem so wichtigen Autor des späten 16. Jahrhunderts, wie Weigel es war, bestätigen und erweitern können.

Sigrid Loss,
Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie
Helmar Junghans, Lutherjahrbuch

Der Band ist sehr gut erschlossen. Neben dem [...] Personenregister führt das Register »Weigelianische Texte die vom Hrsg. eingebrachten Querverweise auf. Hinzu kommt ein relativ umfangreiches Register Bibelstellen. Der Band macht damit alles Material für Untersuchungen leicht zugänglich, die sich Weigels Stellung und Bedeutung in der Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte widmen.«

Helmar Junghans,
Lutherjahrbuch
Martin Disselkamp, Germanistik

In allen Fällen liegt dem Hrsg. daran, die verschiedenen Überlieferungswege [...] vollständig zugänglich zu machen. Besonders eindrucksvoll gelingt ihm in den zuletzt erschienenen Bänden 8 und 4 die Textkonstitution auf neuer Grundlage: Als Textbasis sowohl für ›Der güldene Griff‹ als auch für das ›Gebetbuch‹ konnten bislang unbekannte Hss. herangezogen werden.

Martin Disselkamp,
Germanistik

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