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Valentin Weigel: Band 12,1-2: Kirchen- oder Hauspostille

2010
2 Bände
LXII, 590 S., 4 Abb., 17,6 x 24,3 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1851-6
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 772,–
Herausgegeben und eingeleitet von Horst Pfefferl.
Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Die ›Kirchen- oder Hauspostille‹ von 1578/79 ist in drei voneinander abhängigen Drucken überliefert und stellt eine ›Gegenpostille‹ zur gängigen Postillenpraxis der lutherischen Kirche dar. Seine im Hauptgottesdienst gehaltenen Predigten schrieb Weigel in einem »klandestinen« Manuskript um. Von der überkommenen homiletischen Tradition ausgehend, fasst er darin seine eigenständigen theologischen und philosophischen Überzeugungen dieser Jahre zusammen, die von seiner Auseinandersetzung mit der als Zwang empfundenen Verpflichtung auf die ›Konkordienformel‹ geprägt waren. In der ›Postille‹ sah die moderne Forschung Weigels »umfangreichstes, bekanntestes und zugleich von der Orthodoxie am meisten angegriffenes Werk« (S. Wollgast) sowie »eines der großartigsten Erzeugnisse Weigels« (W. Zeller).

Rezensionen

Ernst Koch, Theologische Literaturzeitung

Neben allen übrigen Verdiensten des vorliegenden Bandes besteht sein Gewinn in der Anleitung zu weiterer Schärfung des Blicks für das Profil eines Autors, der nicht zufällig begeisterte Zustimmung und heftige Reaktionen der Nachwelt ausgelöst hat. Zur inhaltlichen Analyse des Autors Valentin Weigel steht noch manche Arbeit aus. Die kritische Ausgabe seiner Schriften in ihrer Abfolge stellt sich mehr und mehr als hoher Gewinn für eine solche Arbeit heraus.

Ernst Koch,
Theologische Literaturzeitung
Jason D. Lane, Sixteenth Century Journal

»The value of Pfefferl’s editorial work cannot be overstated. [...] Pfefferl should be commended for his work, and Weigel’s Postille should be in the library of any scholar interested in the historical interpretation of the Bible.«

Jason D. Lane,
Sixteenth Century Journal

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