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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 1: Briefwechsel 1762–1775

1981
XXVI, 323 S.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-0797-8
Lieferbar

Nr. 1-380. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Herausgegeben von Michael Brüggen und Siegfried Sudhof.
Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Ein großer Teil des ersten Bandes führt mit den Briefen Georges-Louis Le Sages und vor allem denjenigen an den Amsterdamer Buchhändler Marc Michel Rey, einem Landsmann und Vertrauten J. J. Rousseaus, tief in den französischen Sprachraum und in die geistig-politischen Auseinandersetzungen der Vorrevolutionszeit. Die Briefe Gleims und besonders die 1770/71 einsetzende Korrespondenz mit Wieland und Sophie von La Roche bringen das literarische Geschehen in Deutschland nahe. Die Freundschaft mit Goethe seit dem Sommer 1774 prägt die letzten Stücke des Bandes.

Rezensionen

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018