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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 3: Briefwechsel 1782–1784

1987
XVI, 444 S.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1030-5
Lieferbar

Nr. 751-1107. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

In den Briefen des dritten Bandes rückt der Philosoph Jacobi ins Zentrum, z.B. in denen an J. G. Herder und an F. Hemsterhuis. Der berühmt gewordene Brief an Moses Mendelssohn vom November 1783 ist ein Hauptdokument dieses Bandes. Breiten Raum nehmen die Briefe an die Fürstin Gallitzin in Münster ein. Die Korrespondenz dokumentiert die beginnenden Beziehungen zu Hamann und Herder und die wiederaufgenommene zu Goethe. Der private Bereich ist bestimmt durch den Tod des Sohnes Franz Theodor und der Gattin Helene Elisabeth.

Rezensionen

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018