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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 4: Briefwechsel 1785. Nachtrag zum Briefwechsel 1764–1784

2003
XV, 414 p., 4 ill., 17,6 x 24,5 cm.
Cloth-bound
German
ISBN 978-3-7728-2234-6
Available

Nr. 1108-1306. Supplement to the correspondence 1764–1784. Subsidised by the Bavarian Academy of Sciences.

Subsidised by the Bavarian Academy of Science

The correspondence of 1785 was influenced mainly by Jacobi’s publication of the »Spinozabriefe« (Spinoza Letters). During this year he corresponded primarily with Johann Georg Hamann, as well as the young theologian Thomas Wizenmann, Princess Gallitzin, Goethe, Herder, Gleim, Forster, Lavater, Kleuker and Soemmerring. More than one quarter of the letters of 1875 had not been published up to now; this includes just under 90 letters. The volume contains an appendix which includes 138 previously unknown letters written between 1764 and 1784 (either handed down or made available), among which is the previously unpublished correspondence with F. K. v. Hompesch (temporarily responsible for finances as a minister of Karl Theodor’s), which document Jacobi’s political activities in Munich, among other things. The volume concludes with a detailed index of persons.

Reviews

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
Cornelia Ilbrig, IASLonline

»Die Relevanz der Edition von Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel insgesamt kann gar nicht überschätzt werden. Wegen Jacobis herausragender Bedeutung in der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erweist sich die Ausgabe seiner weitverzweigten und thematisch weitgespannten Korrespondenz als unverzichtbare Quelle für die Erforschung dieser Zeit. Die Briefe im vorliegenden Band sind darüber hinaus zum Großteil Dokumente einer epochalen Umbruchphase – sowohl in historischer, als auch in philosophie- und wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht – und stellen deshalb umso mehr eine Bereicherung für das Wissen über diesen prägenden Zeitraum dar.«

Cornelia Ilbrig,
IASLonline
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