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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 8: Briefwechsel Juli 1788 bis Dezember 1790

2014
LX, 478 p., 3 ill. (1 colored), 17,4 x 24,3 cm.
Cloth-bound
German
French
ISBN 978-3-7728-2519-4
Available

Nr. 2152-2737. Subsidised by the Gerda Henkel Foundation.

Edited by Manuela Köppe.
Subsidised by the Gerda Henkel Foundation

Hamann‘s death in June of 1788 led to a change in the length and content of Jacobi’s correspondence. At the end of 1788, his dispute with the Berlin philosophers of the Enlightenment concerning alleged crypto-Catholic activities also abated. He did however have a new subject, the arrangement of the extensions and the addenda for the new edition of the ›Über die Lehre des Spinoza‹ (On Spinoza’s Theories), for which Jacobi also consulted new friends, among them Count of Windisch-Graetz as well as W. von Humboldt, but also his longtime companions J. F. Kleuker and J. G. Forster, who, like Jacobi, was interested in the French Revolution. New friendships were also in the making with Count F. L. zu Stolberg and K. L. Reinhold.

Reviews

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
Cornelia Ilbrig, IASLonline

»Die Relevanz der Edition von Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel insgesamt kann gar nicht überschätzt werden. Wegen Jacobis herausragender Bedeutung in der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erweist sich die Ausgabe seiner weitverzweigten und thematisch weitgespannten Korrespondenz als unverzichtbare Quelle für die Erforschung dieser Zeit. Die Briefe im vorliegenden Band sind darüber hinaus zum Großteil Dokumente einer epochalen Umbruchphase – sowohl in historischer, als auch in philosophie- und wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht – und stellen deshalb umso mehr eine Bereicherung für das Wissen über diesen prägenden Zeitraum dar.«

Cornelia Ilbrig,
IASLonline
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