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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 1: Briefwechsel 1762–1775

1989
XXIII, 331 S., 1 Klapptafel.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-0992-7
Lieferbar

Nr. 1-380. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kommentar von Michael Brüggen und Reinhard Lauth.
Unter Mitwirkung von Peter Bachmaier, Albert Mues und Isabel Schmidt.

Die Bände dieser Reihe kommentieren jeweils den mit gleicher Nummer gezählten Textband. Sie belegen die Überlieferung der Briefe, weisen Lesarten und Zitate nach und geben Erläuterungen zu Personen und Ereignissen. Sie enthalten ein nach Verfassernamen geordnetes Verzeichnis der in der Korrespondenz direkt oder indirekt erwähnten Literatur sowie ein Orts- und ein Sachregister. Band 1 ist ein Stammbaum der Familien Clermont und Jacobi beigefügt. – Die biographischen Forschungen, die hier teils erstmals vorgelegt, teils zusammengefasst werden, stellen die Kenntnis Jacobis auf eine neue Grundlage. Ein bislang anonymer Text wird erstmals Jacobi zugewiesen; neu ist auch der Nachweis, dass Jacobi Mitglied der Düsseldorfer Loge La Parfaite Amitié gewesen ist.

Rezensionen

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018