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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 2: Briefwechsel 1775–1781

1997
XXV, 444 S., 4 Abb.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1537-9
Lieferbar

Nr. 381-750. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kommentar von Michael Brüggen.
Unter Mitwirkung von Reinhard Lauth, Albert Mues und Gudrun Schury.

Der Band beleuchtet Jacobis Bemühungen um die Wirtschafts- und Finanzreform insbesondere der bayerischen Landesteile, aber auch sein Scheitern an den reaktionären Kräften am pfalz-bayerischen Hof sowie die Verwickelung der Wiener Staatskanzlei in den Sturz des Münsteraner Reformators Franz von Fürstenberg, aber auch des liberalen Ministeriums Christoph von Hohenfelds und Georg von La Roches in Kurtrier. Hervorgehoben seien ferner die musik- und kunstgeschichtlich aufschlussreichen Berichte Willhelm Heinses von seiner Italienreise sowie die Kommentierung der Korrespondenzen mit Lessing und Lavater, ferner die Aufzeichnungen des zweiten Sohnes Georg Arnold über das Elternhaus sowie über seine Erziehung durch Matthias Claudius in Wandsbek und Amalia von Gallitzin in Münster.

Rezensionen

Marco Ivaldo, Teoria

Michael Brüggen e i collaboratori hanno svolto un lavoro ammirabile: il volume di commento è ricchissimo; una immensa serie di dati viene messa a disposizione dei lettori e degli studiosi, con uno straordinario lavoro di attenzione, di rigore, di pazienza.

Marco Ivaldo,
Teoria
Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018