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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 6: Briefwechsel Januar bis November 1787

Ca. 552 S., 17 x 24 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2493-7
August 2019

Nr. 1609-1902. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kommentar von Jürgen Weyenschops.

Das Hauptaugenmerk der Kommentierung ist darauf gerichtet, die Gesprächslinien, die Jacobis Korrespondenzen durchziehen, in ihren Querverbindungen durchsichtig zu machen. Daraus entsteht, weitgehend mosaikhaft, das Bild eines weit gefächerten Gesprächsnetzes, das Jacobi zur Sammlung von Nachrichten, Argumenten, Konzepten und Ideen dient, um sie für die eigene philosophische Argumentation fruchtbar zu machen. Im Zentrum seines Briefwechsels u. a. mit Hamann, Lavater, Kleuker oder der Fürstin von Gallitzin stehen seine philosophischen Arbeiten, allen voran der ›David Hume‹ und die Vorbereitungen zur Neuauflage seines Spinozabuches.

Rezensionen

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018