Friedrich Heinrich Jacobi: Band 6: Briefwechsel Januar bis November 1787

Nr. 1609-1902. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Umschlagfoto
Ca. 552 S., 17 x 24 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2493-7
In Vorbereitung

Das Hauptaugenmerk der Kommentierung ist darauf gerichtet, die Gesprächslinien, die Jacobis Korrespondenzen durchziehen, in ihren Querverbindungen durchsichtig zu machen. Daraus entsteht, weitgehend mosaikhaft, das Bild eines weit gefächerten Gesprächsnetzes, das Jacobi zur Sammlung von Nachrichten, Argumenten, Konzepten und Ideen dient, um sie für die eigene philosophische Argumentation fruchtbar zu machen. Im Zentrum seines Briefwechsels u. a. mit Hamann, Lavater, Kleuker oder der Fürstin von Gallitzin stehen seine philosophischen Arbeiten, allen voran der ›David Hume‹ und die Vorbereitungen zur Neuauflage seines Spinozabuches.

Rezensionen

Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
Cornelia Ilbrig, IASLonline

»Die Relevanz der Edition von Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel insgesamt kann gar nicht überschätzt werden. Wegen Jacobis herausragender Bedeutung in der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erweist sich die Ausgabe seiner weitverzweigten und thematisch weitgespannten Korrespondenz als unverzichtbare Quelle für die Erforschung dieser Zeit. Die Briefe im vorliegenden Band sind darüber hinaus zum Großteil Dokumente einer epochalen Umbruchphase – sowohl in historischer, als auch in philosophie- und wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht – und stellen deshalb umso mehr eine Bereicherung für das Wissen über diesen prägenden Zeitraum dar.«

Cornelia Ilbrig,
IASLonline
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