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Sebastian Franck: Band 1: Frühe Schriften: Kommentar

2005
600 S., 17,0 x 24,8 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2233-9
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 298,–

In die Geistesgeschichte tritt Sebastian Franck mit der sogenannten ›Geschichtsbibel‹ von 1531 ein. Für die tiefere Einsicht in seinen Werdegang und in seinen originellen und umstrittenen Standpunkt sind jedoch die zwischen 1528 und 1530 entstandenen fünf Bücher, die im ersten Band der Ausgabe zusammengestellt sind, von größerem Wert. Sebastian Francks frühe Werke sind ausnahmslos Übersetzungen, die allerdings durch den Bearbeiter in ihrem Sinn verändert, ja teilweise ins Gegenteil verkehrt wurden. Das für Franck typische Verfahren einer paraphrasierenden Problematisierung ruft zwingend nach einem Kommentar wie dem hier vorgelegten. Die Bedeutung der für seine Zeit höchst gefährlichen Idee einer alle Konfessionen und Religionen sprengenden Spiritualität tritt dann hervor, wenn alle Modifikationen in den Bearbeitungen Francks sichtbar werden. Der Kommentar setzt nicht nur Fachleute, sondern auch interessierte Leser, die mit dem Frühneuhochdeutschen weniger vertraut sind, über das Denken und Arbeiten des suchenden jungen Schriftstellers ins Bild.

Rezensionen

Jean Borel, Revue de Théologie et de Philosophie

»Ce premier tome [...] de la première édition scientifique des oeuvres complètes de Sebastian Franck (1499–1542) est une réussite. Hans-Gert Roloff et Christoph Dejung l’ont réalisé avec toutes les règles de l’art académique en maîtrisant aussi bien les difficultés philologiques que les problèmes historiques et doctrinaux que posent une édition critique et la compréhension des textes.«

Jean Borel,
Revue de Théologie et de Philosophie
Philipp Wälchli, Zwingliana

[...] der erste Kommentarband [erweist sich] als verheißungsvoll für die gesamte Reihe.

Philipp Wälchli,
Zwingliana
Yvonne Dellsperger, Zeitschrift für Kirchengeschichte

Die skizzierten Leitgedanken des vorliegenden Kommentarbandes zeigen, dass Dejung mit seinen thesenreichen Ausführungen und Beobachtungen überholte Forschungsmeinungen auf der Basis gründlicher Nachforschungen hinterfragt und mit seinen Gedanken der Franck-Forschung zahlreiche neue Impulse gegeben hat.

Yvonne Dellsperger,
Zeitschrift für Kirchengeschichte
Armin Wenz, Logia

there is nothing compared to this critical edition

Armin Wenz,
Logia

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