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Wissenschaftsgeschichte zum Anfassen. Von Frommann bis Holzboog

2002
367 p., 42 ill., 17,1 x 24,2 cm.
Cloth-bound
German
ISBN 978-3-7728-1727-4
Available
Single price:
€ 56.–

Entitled ›Wissenschaftsgeschichte zum Anfassen‹ (The Living History of Scholarship), this book provides episodes from the »ancient« and the »more recent« history of frommann-holzboog publishing and also deals with current questions pertaining to academic publishing. Furthermore, editors offer very different »views of their workshop« which are always accompanied by knowledgeable explanations: previously unpublished texts are presented, autographs transcibed and translated, or the history of a collected edition is traced in which a hen house plays a crucial role, and at one point the erroneous assignation of authorship is discovered.

Contents:

  • Horst Schröpfer: Die philosophischen und wissenschaftlichen Wurzeln des Frommann-Verlages
  • Manfred Fuhrmann: Friedrich Jacobs – ein Universalist der Klassischen Philosophie
  • Wulf D. von Lucius: Der Autor und sein Drucker. Goethe und das Haus Frommann während der Herstellung des ›West-oestlichen Divan‹
  • Norbert Hinske: Das neue Gesicht des Frommann-Verlages. Beobachtung eines Augenzeugen
  • Michael Trauth: Von der Unentbehrlichkeit der Bücher in der Welt des großen summenden Gottes
  • Hans-Gert Roloff: Editor als Beruf
  • Takeshi Nakazawa: Zum Sinn von Sinnlichkeit. Vom Nutzen EDV-erzeugter Indices für die Begriffsgeschichte
  • Thomas A. Szlezák: Der Philosoph, der Tyrann und das Buch. Über Platons Bedenken gegen die unbeschränkte Öffentlichkeit der Philosophie
  • Roberto Busa: Transcriptions of an Autograph Text of Thomas Aquinas from 1260–65 to the Present Day
  • Margot Schmidt: Gertruds von Helfta ›Exervitia spiritualia‹
  • Matthias Dall’Asta: »Jüdische Brahmanen«
  • Johanna Loehr / Heinz Scheible: Weltliteratur und Dorfprobleme. Die Spannweite von Melanchthons Briefwechsel
  • Horst Pfefferl: Das Fragment einer lateinisch-deutschen Passionsharmonie von der Hand Valentin Weigels
  • Friedrich Seck: Wer hat Sidneys ›Arcadia‹ ins Deutsche übersetzt?
  • Wilhelm Schmidt-Biggemann: Das Geheimnis des göttlichen Namens. Robert Fludds kabbalistische Weltschema
  • Friedrich A. Uehlein: Gestochene Kritik
  • Eva J. Engel: Denkwürdigkeiten
  • Erich Fuchs: Zur Geschichte der J.G. Fichte-Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • Michael Brüggen: Stoisches und Spinozaisches Denken Jacobis. Zu einem Brief Thomas Wizenmanns (1759–1787) nach Stuttgart
  • Jan Berg: Aus einem unveröffentlichten Manuskript Bolzanos
  • Jörg Jantzen: »Das räthselhafte Aristotelische σωτηρία«. Bemerkungen zu einem Billet von Schellings Hand
  • Friedrich-Wilhelm Eickhoff: Versuch über die Lüge aus psychoanalytischer Sicht
  • Claudia Frank: »Versuch einer Analyse: Frau Klein«. Anmerkungen zu einem Ambulanzblatt der Berliner Psychoanalytischen Poliklinik von 1921

Reviews

Süddeutsche Zeitung

Die Festschrift [vereinigt] viele [...] gute Büchereigenschaften, vom gediegenen Leineneinband bis zum schweren, matt glänzenden Papier, [...] in sich.

Süddeutsche Zeitung
Ursula Pia Jauch, Neue Zürcher Zeitung

Wer das abschließende Verzeichnis der kritischen Editionen und Werkausgaben des Verlages studiert, darf beeindruckt sein. Da ist ein namhaftes Stück deutscher Geist eingefangen.

Ursula Pia Jauch,
Neue Zürcher Zeitung
Günther Schmidt, Palmbaum

Was bei einem Sammelband dieser Art nicht a priori erwartet werden darf: die Lektüre ist durchaus spannend und amüsant

Günther Schmidt,
Palmbaum
Stuttgarter Uni-Kurier

Das Buch nimmt man gerne zur Hand, ein fein geprägter Leineneinband und ein ruhiger Satzspiegel machen das Lesen und Blättern in dem auf säurefreiem und alterungsbeständigen Papier gedruckten Werk auch zu einem sinnlichen Vergnügen.

Stuttgarter Uni-Kurier
Joachim Migl, Bibliothek Forschung und Praxis

[…] Eine Hommage an eine bedeutende Unternehmerpersönlichkeit und an einem Verlag, der in vielen Disziplinen und im Lauf vieler Jahrzehnte unverkennbare Leistungen aufzuweisen hat, von seinen Anfängen bis heute.

Joachim Migl,
Bibliothek Forschung und Praxis
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