Band 5: Matthias Knutzen

Schriften und Dokumente.

Mit einer Einleitung herausgegeben von Winfried Schröder.
Umschlagfoto
2010
PhC I,5
288 S., 15,5 x 21,0 cm.
Leinen
Deutsch
Französisch
Latein
ISBN 978-3-7728-1656-7
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 198,–
ebook-icon
eISBN 978-3-7728-3062-4
€ 198,–

Matthias Knutzen (1646 – nach 1674) ist der erste namentlich bekannte Atheist der europäischen Philosophiegeschichte. Der vorliegende Band präsentiert eine Neuedition seiner zu Beginn der 1670er-Jahre verfassten Schriften (mit zeitgenössischer deutscher und französischer Übersetzung) sowie eine umfassende Dokumentation über sein Wirken, die sein Gegner Musäus zusammengestellt hat.

Inhalt:

  • Amicus Amicis Amica! (lat. mit dt. Übersetzung von Johann Christoph Adelung (1788) und französischer Übersetzung von Mathurin Veyssière de la Croze (1711)
  • Ein Gespräch zwischen einem Lateinischen Gastgeber und drei ungleichen Religionsgästen
  • Gesprech Zwischen einem Feld-Prediger [...] und einem Lateinischen Munster-Schreiber

Dokumente:

  • Johann Musaeus: Ableinung der ausgesprengten abscheulichen Verleumbdung (1675).

Rezensionen

Till Kinzel, Informationsmittel für Bibliotheken

»Einen faszinierenden Fall des ersten namentlich bekannten Atheisten Matthias Knutzen dokumentiert der hier vorliegende Band aus der Reihe ›Philosophische Clandestina‹. [...] Es ist das Verdienst des Herausgebers Winfried Schröder [...], daß nun auch diese wichtigen historischen bzw. philosophiegeschichtlichen Dokumente des frühneuzeitlichen Atheismus in einer soliden kommentierten Ausgabe vorliegt.«

Till Kinzel,
Informationsmittel für Bibliotheken
Johannes Schilling, Zeitschrift für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte

»Mit der vorliegenden Ausgabe hat man alles, was man von und über Knutzen an Dokumenten haben kann und braucht. Die Einleitung ist aus souveräner Kenntnis geschrieben; die Edition von Knutzens Schriften ist in Text und Kommentierung sorgfältig und die Qualität des Faksimiles der Ableinung von Musaeus lässt ebenfalls keine Wünsche offen.«

Johannes Schilling,
Zeitschrift für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte
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