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Die Kraichgauer Ritterschaft in der frühen Neuzeit

1993
MSB 3
316 S., 25 Abb.
Gebunden
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2247-6
Neuauflage in Vorbereitung

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Der Kraichgau - eine Landschaft zwischen Schwarzwald und Odenwald - wurde in seiner Geschichte wesentlich durch die Kraichgauer Ritterschaft geprägt. Das betrifft nahezu alle wichtigen Bereiche: die territoriale Entwicklung und die konfessionelle Spaltung im Gefolge der Reformation ebenso wie die kulturelle Entfaltung. Von besonderem Interesse ist die Tendenz zu einem kooperativen Zusammenschluß - die Konstituierung des Ritterkantons Kraichgau. Diese Bemühungen standen in einem fortwährenden Spannungsverhältnis zum gleichzeitigen Drang nach Selbständigkeit. Der Band versammelt - ergänzt um weitere Beiträge - die Vorträge einer Tagung in Bretten 1990.

Inhalt:

  • Stefan Rhein: Vorwort
  • Klaus Graf: Der Kraichgau. Bemerkungen zur historischen Identität einer Region
  • Andreas Ranft: Adel und Stadt im späten Mittelalter. Ihr Verhältnis am Beispiel der Adelsgesellschaften
  • Kurt Andermann: Zu den Einkommensverhältnissen des Kraichgauer Adels an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit
  • Fritz Schmidt: Textil- und Kleidungsverbrauch am Hof des Balser Bischofs Johanns VI. von Venningen
  • Hermann Ehmer: Die Kraichgauer Ritterschaft und die Reformation
  • Bernd Röcker: Hartmannus Hartmanni von Eppingen d. J. und die kurpfälzische Politik 1567–1586
  • Anneliese Seeliger-Zeiss: Grabdenkmäler der Kraichgauer Ritterschaft. Ausgewählte Beispiele von der Spätgotik bis zum Frühbarock
  • Georg Schmidt: Adeliges Selbstverständnis und späthumanistische Geschichtsschreibung: der Stammbaum des Reinhard von Gemmingen
  • Volker Press: Die Kraichgauische Reichritterschaft in der Barockzeit. Der Feldmarschall Eberhard Friedrich Freiherr von Neipperg als Direktor (1707–1725)
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