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Rolf Elberfeld: Phänomenologie der Zeit im Buddhismus

2010
Phi 1
417 S., 13,8 x 21,0 cm.
Broschur
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2227-8
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 62,–

Methoden interkulturellen Philosophierens. 2. unveränderte Aufl.

Rolf Elberfeld entwickelt die methodischen Voraussetzungen, um das Phänomen der Zeit im Buddhismus philosophisch zu thematisieren, und diskutiert auf dieser Grundlage Texte zum Zeit-Phänomen von vier Denkern aus Indien, China und Japan, wobei vor allem der berühmte Text ›Uji‹ des Zenbuddhisten Dōgen Satz für Satz erschlossen wird. – Elberfeld zieht zentrale Positionen zur Philosophie der Zeit in Europa heran, um eine übergreifende »transformative Phänomenologie der Zeit« zu entwerfen, in der beide Traditionen auf neue Weise fruchtbar verbunden werden. – Der Autor erhielt für diese Untersuchung den Straniak Philosophie Preis 2001.

Rezensionen

Stephan Günzel, literaturkritik.de

In mehrfacher Hinsicht liegt mit Rolf Elberfelds Habilitationsschrift eine einschneidende Studie vor: Vordringlich markiert sie das Ende des Philosophierens über Interkulturalität, des Missbrauchs von Kulturen als Gegenstand einer in jeder Hinsicht metatheoretischen Reflexion.

Stephan Günzel,
literaturkritik.de
Wing-cheuk Chan, China Review International

In writing this book, Elberfeld has done a great service to the comparative study of Dôgen and Heidegger. First of all, he has produced an extensive work dealing with the problem of time, one of the most difficult topics in philosophy. His encyclopedic knowledge of both Eastern and Western philosophy also makes this text a good introduction to Buddhism and phenomenology. [...] It is a reasonable expectation that Elberfeld's effort will become the paradigm case in doing comparative philosophy in years to come.

Wing-cheuk Chan,
China Review International
Martin Lehnert, Asiatische Studien

[Elberfelds Studie] unternimmt ein ebenso couragiertes wie anspruchsvolles gedankliches Experiment.

Martin Lehnert,
Asiatische Studien
Karl Baier, polylog

Elberfeld [gehört] zu den wichtigsten Stimmen interkultureller Philosophie im deutschen Sprachraum.

Karl Baier,
polylog
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2017