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Friedrich Ludewig Bouterwek: Idee einer Apodiktik

2017
Bibliothek 1800 Band 2
XXVIII, 201 S., 14,5 x 22,6 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2527-9
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Als eBook bei:

€ 132,–
eISBN 978-3-7728-3107-2

Ein Beitrag zur menschlichen Selbstverständigung und zur Entscheidung des Streits über Metaphysik, kritische Philosophie und Skeptizismus. Erster Band, Halle 1799.

Herausgegeben von Ansgar Lyssy.

Das kritische Werk Kants hat nicht nur vorbehaltslose Bewunderer gefunden, sondern auch Kritik hervorgerufen, ja sogar den Anspruch an Philosophie überhaupt auf einmalige Weise gehoben. Bouterwek (1766–1828) hält Kants Philosophie für unzureichend für die Abwehr des Skeptizismus, weil sie nicht fundamental genug ist, und hat in der Auseinandersetzung mit Kants Ablehnung herkömmlicher frühneuzeitlicher Begründungsstrategien nach neuen Formen der Begründung der Möglichkeit von Wissen gesucht. Er formuliert eine antiskeptische, apodiktische Letztbegründung aller durch die kritische Philosophie ermöglichten Selbstverständigung und wendet sich dabei auch gegen die als einseitig und unvollständig kritisierten Systeme von Schelling und Fichte. Bouterwek entwickelt eine eigene Strategie zur Begründung aller Kritik in der Fundierung durch ein transzendentales »Elementar-Prinzip«.

Rezensionen

Till Kinzel, Informationsmittel für Bibliotheken

»Hier nun wird [...] eine Studienausgabe eines wichtigen philosophischen Textes vorgelegt, der in der Geschichte der Kant-Rezeption von Interesse ist. [...] Damit liegt in dieser Publikation, die den ersten Teil eines zweibändigen Werkes präsentiert, ein Werk vor, das sich zu grundlegenden Fragen der Philosophie äußert, weil es darum geht, wie Philosophie begründet werden kann.«

Till Kinzel,
Informationsmittel für Bibliotheken
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