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Philosophie der Subjektivität? Teil2

1993
Schellingiana 3.2
294 S., 16,4 x 23,4 cm.
Gebunden
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1485-3
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 24,–

Zur Bestimmung des neuzeitlichen Philosophierens. Akten des 1. Kongresses der Internationalen Schelling-Gesellschaft 1989.

Inhalt:

  • Manfred Frank: Identität und Subjektivität
  • Rainer Adolphi: Die Depotenzierung der Subjektphilosophie beim späten Schelling. Zur geschichtlichen Reformulierung des Subjektdenkens: Freiheit des Geistes – Lassen – Weltbilder
  • Wolfgang Becker: Evidenz und Wahrheit von Wahrnehmungsaussagen
  • Michaela Boenke: Immanente prästbilierte Harmonie. Zur Interpretation der frühen Philosophie Schellings im Ausgang von Kant Kritik der reinen Vernunft
  • Olaf Breidbach: Über die Voraussetzungen eines Reduktionismus. Zur Aktualität des Schellingschen Naturbegriffs
  • Thomas Buchheim: Von der passiven Bewegtheit des Subjekts beim späten Schelling
  • István M. Fehér: Parallelen zwischen Heideggers und Lukács’ Schelling-Interpretation
  • Horst Folkers: Zum Begriff des Individuums in der Identitätsphilosophie Schellings
  • Jochem Hennigfeld: Subjektivität und Zeit. Schellings Zeittheorie in der ersten Weltalter-Fassung
  • Javier Hernándes-Pacheo: Die Freiheitsleidenschaft beim jungen Schelling. Zum Ursprung und Wesen der Romantik
  • Marie-Luise Heuser: Subjektivität als Selbstorganisation. Schellings Transformation des Subjektsbegriffs und sein Einfluß auf erste mathematische Ansätze einer Theorie der Selbstorganisation im 19. Jahrhundert
  • Lore Hühn: Ekstasis. Überlegungen zu Schellings Spekulationen über die Grenze menschlichen Wissens
  • Klaus Erich Kaehler: Von der monadischen zur transzendentalen Subjektivität. Die Bedingtheit in der Unbedingtheit des Subjekts bei Leibniz und Kant
  • Endre Kiss: Der ungleiche Kampf des Platonismus mit der Geschichte
  • Minoru Kitamura: Natur statt Nicht-Ich
  • Aldo Lanfranconi: Inszenierung der Subjetivität
  • Peter Müller: Natur und Freiheit. Ein Versuch zu Individuum und Geschichte bei Schelling und Hermann Cohen
  • Wilhelm Friedrich Niebel: Neue Wissenschaft und neuezeitliche Philosophie. ›Ich‹-Philosophie versus Subjekt-Philosophie
  • Detlev Pätzold: Zwischen Substanz und Subjekt. Zu Schellings Einbindung der Naturphilosophie
  • Maciej Potępa: Schelling und Schleiermacher
  • Knut Radbruch: Subjektivität und Wahrheit der Mathematik: von Schelling zu Gödel
  • Georg Römpp: Das Subjekt und seine Ethik des Anderen. Zu Schellings Begriff von Intersubjektivität
  • Gerhard Schönrich: Empirisierung des Apriorischen? Über Pierce’ Versuch, Schellings Idealismus zu halbieren
  • Martin Schraven: Zu Schellings philosophischer Arbeit des Jahres 1848. Ein Blick in die Werkstatt des Philosophen
  • Dieter Sturma: Die Odyssee des Geistes. Schellings Projekt einer naturphilosopischen Geschichte des Selbstbewußtseins
  • Nelly Tsouyopoulos: Schellings Konstruktion des Organismus und das innere Milieu

Rezensionen

Philosophischer Literaturanzeiger

So gründlich alle vorgestellten Bücher ihrer Thematik gerecht wurden, es bleibt die Erkenntnis von der Vielseitigkeit des Schellingschen Werkes, aber auch von der Bedeutung all jener, von denen Schelling lernte. Es sind nicht wenige und mancher Einfluß wurde hier herausgearbeitet. Es zeigt sich zugleich, gerade in der Vielseitigkeit wie im Umfang dieses Werkes, die enorme Aufgabe, die noch vor der Schelling-Forschung liegt.

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