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Paul Ziche / Petr Rezvykh: Sygkepleriazein – Schelling und die Kepler-Rezeption im 19. Jahrhundert

2013
Schellingiana 21
299 S., 6 Abb., 12,2 x 19,4 cm.
Broschur
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2441-8
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 96,–
Preis für Mitglieder der Internationalen Schelling-Gesellschaft (nur bei Bestellung über die Gesellschaft):
€ 86,–

Als eBook bei:

€ 96,–
eISBN 978-3-7728-3052-5
Unter Mitarbeit von Daniel A. DiLiscia.

Johannes Kepler (1571–1630) spielte als genialer Entdecker von Naturgesetzen eine zentrale Rolle in der frühen Naturphilosophie Schellings und Hegels; die Romantik feierte ihn als Prototypen des Genies schlechthin. Um 1840 setzt sich Schelling in einem veränderten Kontext für die erste Gesamtausgabe der Werke Keplers ein: Die Naturphilosophie wird nun vom Empirismus und Induktivismus scharf kritisiert. Neu entdeckte Dokumente belegen, wie man dennoch auf Kepler zurückgreifen konnte; gezeigt wird, dass sich idealistische und nach-idealistische Philosophieauffassungen also nicht ausschließen, sondern dass die von Idealisten und Romantikern betonte Genialität Keplers, seine Phantasie und Intuition, zu Kennzeichen wissenschaftlicher Methode umgedeutet werden können. – Die Darstellung wird durchgehend von großenteils neu erschlossenen und hier erstmals bekanntgemachten Archivalien, vor allem aus Briefwechseln, begleitet.

Rezensionen

Volker Bialas, Journal for the History of Astronomy

»[...] this book moves from complex problems of the philosophy of nature and science to remarkable fields in the history of astronomy. Although written partly in the manner of Schelling scholarship, it represents a real enlargement of our knowledge about the German reception of Kepler’s great work.«

Volker Bialas,
Journal for the History of Astronomy
Christian Danz, Theologische Literaturzeitung

»Die sorgfältig edierte Untersuchung bietet einen wichtigen Beitrag zur Naturphilosophie Schellings, zur Wissenschaftsgeschichte und Kepler-Rezeption des 19. Jh.s. sowie zu den Hintergründen der Gesamtausgabe der Werke von Johannes Kepler.«

Christian Danz,
Theologische Literaturzeitung

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