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Andrea Marlen Esser: Eine Ethik für Endliche

2004
SuE II,53
436 S., 14,7 x 20,5 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2237-7
Neuauflage in Vorbereitung
Einzelpreis:
€ 78,–

Kants Tugendlehre in der Gegenwart.

In der Tugendlehre Kants findet die allgemeine ethische Orientierung, wie sie der Kategorische Imperativ ausdrückt, Anwendung auf die Bedingungen der menschlichen Existenz. Esser rekonstruiert den kantischen Ansatz vor dem Hintergrund der gegenwärtigen, vor allem aristotelischen Tugendethik und löst dabei den kantischen Tugendbegriff kritisch von seinen zeitbedingten Prägungen. Auf so erneuerter Grundlage wird eine transzendentalphilosophische Ethikkonzeption entfaltet, die den methodischen und inhaltlichen Einsichten der jüngeren Theorieentwicklung Rechnung trägt.

Rezensionen

Michael Pawlik, F.A.Z.

In der Tugendlehre zeigt der altersweise Philosoph aus Königsberg laut Esser, wie wir Menschen unser Leben gestalten müssen, um uns selbst und den anderen trotz aller äußeren Prägungen und Zwänge eine Dimension offenzuhalten, in der wir tatsächlich autonom und damit frei handeln können. Damit dürfte in der Tat der Schlüssel zum Verständnis des von Kant entwickelten Tugend- und Lasterkatalogs gefunden sein.

Michael Pawlik,
F.A.Z.
Clemens Schwaiger, Ethica

Die [...] originelle Deutung von Kants Maximentheorie und weitere Beiträge zu Dauerbrennern der moralphilosophischen Kantforschung [...] sind ebenso spanned wie gewinnbringend zu lesen.

Clemens Schwaiger,
Ethica
O. Sensen, Theologie und Philosophie

Deswegen kann ich E.s Buch jedem mit Nachdruck empfehlen, der sich für die richtige Interpretation von Kants Ethik oder für seine systematische Ethik interessiert.

O. Sensen,
Theologie und Philosophie

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