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Schelling

problemata 91
318 S.
Broschur
Deutsch
ISBN 978-3-7728-0813-5
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 18,–

Seine Bedeutung für eine Philosophie der Natur und der Geschichte. Referate und Kolloquien der Internationalen Schelling-Tagung Zürich 1979.

125 Jahre nach Schellings Tod versammeln sich 33 Wissenschaftler, um in ebenso vielen Beiträgen Schellings Philosophie zu erforschen. Sie widmen sich vor allem Schellings früher Philosophie und seinem Spätwerk. Beispielhaft hervorgehoben werden soll hier nur ein Ergebnis dieser Forschung: Schellings Naturphilosophie hat – entgegen nun veralteten Meinungen – sehr wohl zu einer fortschrittlichen Naturwissenschaft beigetragen, indem sie sich von den Sackgassen der alten Konzepte und der unzureichenden Neuansätze abwandte und der Zukunft den Weg wies.

Inhalt:

  • Ludwig Hasler: Zur Einführung. Schelling ernstnehmen
  • Walter Schulz: Macht und Ohnmacht der Vernunft
  • Wolfgang Trillhaas: Der Gott der Philosophen und die kritische Funktion der Religion. Zu Schellings Philosophie der Offenbarung
  • Werner Marx: Das Wesen des Bösen und seine Rolle in der Geschichte in Schellings Freiheitsabhandlung

Kolloquium I: Schellings Verhältnis zu Naturwissenschaft und Medizin

  • Hermann Krings: Vorbemerkungen zu Schellings Naturphilosophie
  • Diertich von Engelhardt: Prinzipien und Ziele der Naturphilosophie Schellings – Situation um 1800 und spätere Wirkungsgeschichte
  • Reinhard Löw: Qualitätenlehre und Materiekonstruktion. Zur systematischen Aktualität von Schellings Naturphilosophie
  • Nelly Tsouyopoulos: Schellings Konzeption der Medizin als Wissenschaft und die »Wissenschaftlichkeit« der modernen Medizin
  • Richard Toellner: Randbedingungen zu Schellings Konzeption der Medizin als Wissenschaft
  • Hans Poser: Spekulative Physik und Erfahrung. Zum Verhältnis von Experiment und Theorie in Schellings Naturphilosophie
  • Hans Querner: Das Phänomen der Zweigeschlechtlichkeit im System der Naturphilosophie von Schelling
  • Karl E. Rothschuh: Deutsche Medizin im Zeitalter der Romantik. Vielheit statt Einheit
  • Francesco Moiso: Zur Quellenforschung der Schellingschen Naturphilosophie
  • Steffen Dietzsch: »Höhere Natur«
  • Detlev von Uslar: Die Aktualität Schellings für Tiefenpsychologie und Psychotherapie
  • Wolfgang Bonsiepen: Zu Hegels Auseinandersetzung mit Schellings Naturphilosophie in der ›Phänomenologie des Geistes‹

Kolloquium II: Perspektiven zu Schellings Geschichtsphilosophie

  • Hans Michael Baumgartner: Vernunft im Übergang zu geschichte. Bemerkungen zur Entwicklung von Schellings Philosophie als Geschichtsphilosophie
  • Xavier Tilliette: Die »höhere Geschichte«
  • Odo Marquard: Die Enttäuschung der emanzipatorischen Naherwartung. Einige Bemerkungen zum modernen Prozess der Entübelung der Übel und seiner Krise (Mit Rücksicht auf Schelling)
  • Hans Jörg Sandkühler: Geschichtsphilosophie als Theorie des historischen Subjekts. Wissenschaftsgeschichtliche Überlegungen zu Schellings früher Philosophie
  • Horst Fuhrmans: Schellings Lehre vom Sündenfall als der »Urtatsache« der Geschichte
  • Manfred Buhr: Geschichtsphilosophie im Übergang von der vernünftigen Geschichte zur geschichtlichen Unvernunft
  • Walter E. Ehrhardt: Die Absolutheit der Vernunft und der Geschichte
  • Hartmut Buchner: Das Absolute und sein Erscheinen
  • Alfred Jäger: Es besteht ein Bedürfnis nach Schelling

Kolloquium III: Schelling und Hegels frühe politische Philosophie

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