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Samuel Ijsseling: Rhetorik und Philosophie

1988
problemata 108
202 S.
Broschur
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1039-8
Neuauflage in Vorbereitung

Eine historisch-systematische Einführung.

Aus dem Niederländischen von Michael Astroh.

Die Beziehungen zwischen Philosophie und Rhetorik sind nie besonders gut gewesen. Seit ihrem Entstehen in Griechenland herrscht zwischen ihnen ein Spannungsverhältnis. Bei Nietzsche, Marx, Freud und Heidegger und von ihnen inspirierten Autoren kommt dieser Konflikt besonders deutlich zum Ausdruck. Im direkten oder indirekten Rückgriff auf die rhetorische Problematik verunsichern diese Denker die Philosophie als Ganzes. Um diesen tiefgreifenden Konflikt zu erhellen, wird eine historische Übersicht über die verschiedenen Facetten des schon alten Spannungsverhältnisses gegeben. Dabei wird stets von Problemen ausgegangen, die von Nietzsche, Marx, Freud und Heidegger gestellt wurden. In den letzten Kapiteln spitzt sich die Problematik zu auf die Frage: Was geschieht eigentlich, wenn gesprochen und geschrieben wird?

Inhalt:

  1. Die Rehabilitierung der Rhetorik
  2. Platon und die Sophisten
  3. Isokrates und die Macht des Logos
  4. Geschichte und System der griechischen Rhetorik
  5. Rhetorik und die Philosophie in Rom
  6. Augustinus und die Rhetorik
  7. Die »Freien Künste« und die Erziehung im Mittelalter
  8. Die italienischen Humanisten
  9. Francis Bacon, Réne Descartes und die »Neue Wissenschaft«
  10. Pascal und die Kunst zu überzeugen
  11. Die heilige Beredsamkeit
  12. Kant und die Aufklärung
  13. Marx, Nietzsche und Freud
  14. Nietzsche und die Philosophie
  15. Die Philosophie und die Metaphorik
  16. Wer spricht, wenn gesprochen wird?
  17. Bibliographie.

Rezensionen

Wirkendes Wort

Klar gegliedert und verständlich formuliert vermittelt der Autor dem Leser Einblicke in die Entwicklung von Rhetorik und Philosophie während der letzten zwei Jahrtausende.

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