Thomas M. Schmidt

Studium der Katholischen Theologie und Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2001–2002 Assistant Professor (tenure track) am Department of Philosophy der California State University, Long Beach.
Seit 2003 Professor für Religionsphilosophie am Fachbereich Katholische Theologie und kooptierter Professor am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehörten Religionsphilosophie, Philosophische Theologie, Sozialphilosophie, Deutscher Idealismus, Pragmatismus, Kritische Theorie und Diskurstheorie.


»Am Morgen des 31.12.2025 ist für viele von uns gänzlich unerwartet der Frankfurter Religionsphilosoph Thomas M. Schmidt nach einer kurzen, aber schweren Erkrankung im Alter von 65 Jahren verstorben. Damit verliert die religionsphilosophische Debatte der Gegenwart, nicht nur in Deutschland, einen ihrer profiliertesten Vertreter, zumal im Blick auf eine in jüngster Zeit virulente Diskussion.

Thomas Schmidt vertrat systematisch eine Religionsphilosophie, die sich an der Philosophie Hegels sowie der Weiterentwicklung hegelianischer Motive in der Philosophie des Pragmatismus orientierte.«

Aus dem Nachruf von M. Lutz-Bachmann, FAZ, 4.1.2026

Werke von oder mit Thomas M. Schmidt:


Umschlagfoto

Thomas M. Schmidt: Anerkennung und absolute Religion

Formierung der Gesellschaftstheorie und Genese der spekulativen Religionsphilosophie in Hegels Frühschriften.

SuE II,38
1997
517 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-1724-3
Lieferbar
€ 98,–
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2026