Albertus Magnus: De unitate intellectus. Über die Einzigkeit des Intellekts

Eingeleitet und kommentiert von Henryk Anzulewicz und Wolf-Ulrich Klünker.
Übersetzt von Wolf-Ulrich Klünker.
Unter Mitarbeit von Philipp A.C. Anzulewicz.
Umschlagfoto
Deutsch
Latein
2022
X, 238 S., 2 Lesebändchen, 17,4 x 25,0 x 2,7 cm.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2840-9
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 84,–
eISBN 978-3-7728-3232-1
€ 84,–

Albertus Magnus (1200–1280) verdankt seinen Namen seiner weitreichenden Forschungshaltung, deren Ergebnisse er in zahlreichen Schriften festhielt. Die erstmals ins Deutsche übersetzte Schrift ›De unitate intellectus‹ markiert einen entscheidenden wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklungsschritt zu einer Psychologie seelischer Individualität. Die aristotelische Tradition der »Seele als Form des Leibes« berührt dabei ein Organverständnis, das erst nach den hirnphysiologischen und genetischen Diskursen der letzten Jahre umfassend gewürdigt werden kann. Der Begriffsrealismus Alberts des Großen, in seiner Zeit anthropologisch-philosophische »Spitzenforschung«, enthält erst heute wirklich zukunftsfähige Perspektiven menschlichen Selbstverständnisses und geistiger Selbstaktivierung.

Rezensionen

Steffen Hartmann, Das Goetheanum

»Albertus Magnus kann als ein großer Kämpfer für die individuelle Geist-Entwicklung, für freies Denken und kreatives Handeln empfunden werden.«

Steffen Hartmann,
Das Goetheanum
Titus Kieninger ORC, Sapientia Crucis

»Man kann sich darum nur wünschen, dass mit diesem erleichterten Zugang zur Gedankenwelt des «Doctor universalis» dieses wichtige Werk mit der Auseinandersetzung mit vielseitigsten Gesichtspunkten bei ernsten Suchern auf psychologischen und philosophischem Gebiet, aber auch bei den vielen suchenden Menschen gebührende Aufnahme findet.«

Titus Kieninger ORC,
Sapientia Crucis
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