Ingo Stöckmann

*1968 in Gelsenkirchen

Seit 2010: Ordinarius für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

1990–1995: Studium der Neugermanistik, Altgermanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum (Abschluss Magister)

1995–2000: Promotion an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zur Poetik des Barocks und der Frühaufklärung

2001–2009: Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Literaturwissenschaft der Universität Konstanz

2007–2008: Fellow im Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg des Konstanzer Exzellenzclusters 16 »Kulturelle Grundlagen von Integration«

2008: Habilitation an der Universität Konstanz mit einer Arbeit zum Verhältnis von Naturalismus und literarischer Moderne

2019–2020: Bewilligung eines Opus Magnum-Stipendiums der Volkswagen-Stiftung

Ausgewählte Publikationen:

Der Wille zum Willen. Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880 – 1900. Berlin, New York: de Gruyter 2009 (Quellen und Forschungen Bd. 52).

Naturalismus. Lehrbuch Germanistik. Stuttgart, Weimar: Metzler 2011.

(Hg.): Ernst Jünger und die Bundesrepublik. Ästhetik – Politik – Zeitgeschichte. Berlin, New York: de Gruyter 2012 (mit Matthias Schöning).

(Hg.): Die Souveränität der Literatur. Zum Totalitären der Klassischen Moderne 1900 – 1933. München: Fink 2008 (mit Uwe Hebekus).

(Gasthg.): Barock. Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur. Hg. von Heinz Ludwig Arnold. Heft 154 (4/2002).

Vor der Literatur. Eine Evolutionstheorie der Poetik Alteuropas. Tübingen: Niemeyer 2001 (Communicatio Bd. 28).

Aufsätze:

Apperzeption. Hermann Cohens Literaturwissenschaft. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 94 (2020). Heft 4 (erscheint im Dezember).

Form, Theorie, Methode. Die formale Ästhetik des 19. Jahrhunderts. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 90 (2016). Heft 1. S. 57-108.

»Überhaupt stammt der Strukturalismus ja aus Deutschland«. Zur theoriegeschichtlichen Bedeutung der formalen Ästhetik im 19. Jahrhundert. In: Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und Wissenschaften 19 (2015). S. 88-135.

Moderne und Kultur. Über Genese und Funktionsweise literaturwissenschaftlicher Moderne-Begriffe. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 37 (2012). Heft. 1. S. 105-118.

Ästhetischer Pantheismus, Wille zur Kunst, schwebende Gestalt. Georg Simmels Naturalismus-Rezeption zwischen Kultursoziologie und Lebensphilosophie. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 32 (2007). Heft 2. S. 93-115.

Deutsche Aufrichtigkeit. Rhetorik, Nation und politische Inklusion im 17. Jahrhundert. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 78 (2004). Heft 3. S. 373-398.

Werke von oder mit Ingo Stöckmann:


reihe

Umschlagfoto – nicht vorhanden

Ingo Stöckmann: Form

Theorie und Geschichte der formalistischen Ästhetik.

exempla aesthetica 2
Ca. 610 S.
Broschur
ISBN 978-3-7728-2937-6
März 2022
ca. € 84,–
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2021