Allgemeine Zeitschrift für Philosophie: Heft 47.1/2022: Doppelaspektivität und Unergründlichkeit

Figuren des Unverfügbaren im Anschluss an Helmuth Plessner.

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Deutsch
2022
152 S.
Broschur
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€ 32,–
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Das 21. Jahrhundert zeichnet sich durch eine Dynamik aus, die zum einen von Versuchen einer immer weiteren Verfügbarmachung der Welt, des Selbst und des Sozialen geprägt ist, und zum anderen mit einer Zunahme komplexer Transformationsgeschehen einhergeht, die sich jeder Verfügbarmachung verweigern. Die Hoffnungen auf eine durchgehend erklärbare Welt erweisen sich mehr denn je als trügerisch. Es bleiben nicht nur Bereiche, die sich weiterhin jeder Erklärbarkeit prinzipiell zu entziehen scheinen; viele Entwicklungen zeigen darüber hinaus, dass gerade unsere Versuche, das Ganze des Seins begrifflich bestimmen zu wollen, die Zonen der Offenheit, Unergründlichkeit oder Ambivalenz erweitern. Vor diesem Hintergrund bringen die Beiträge des Heftes Helmuth Plessners Figuren des Doppelaspekts, des Offenen, Unergründlichen und Unverfügbaren in ein doppeltes Gespräch: Einerseits richtet sich der Blick auf aktuelle gesellschaftliche Problemlagen, die aus einer Plessner’schen Perspektive in ihrer Ambivalenz beschrieben werden. Andererseits werden strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Plessners Denken der Ambivalenz und aktuellen Debatten um Unbestimmtheit, Nichtwissen und Ambiguität herausgearbeitet.

Inhalt:

  • Vorwort der Herausgeber
    Open Access

  • Katharina Block / Henrike Lerch: Doppelaspektivität und Unergründlichkeit. Figuren des Unverfügbaren im Anschluss an Helmuth Plessner – Ein Vorwort zum Schwerpunkt

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Buchbesprechung:

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