Johann Eduard Erdmann

Geb. am 13.6.1806 in Wolmar, gest. am 12.6.1892 in Halle.

Edelmann ging nach abgeschlossenem Theologiestudium in Dorpat nach Berlin, um bei Hegel Philosophie zu hören. 1828 wurde er ordiniert und ging als Pfarrer nach Livland. Zwei Jahre später promovierte er in Kiel zum Dr. phil. und habilitierte 1834 in Berlin. Dort erhielt er 1836 eine außerordentliche Professur, 1839 wurde er Ordinarius in Halle. Als »preußischer Staatsphilosoph« gehörte er zum Kreis der Rechtshegelianer. Er versuchte Hegels Gedanken einer Einheit von Glauben und Wissen fortzusetzen. In seinen späteren Werken kam er zur Überzeugung, dass die Zeit der philosophischen Systembildungen vorbei sei. In der Konsequenz betrieb er selbst Philosophiegeschichte, die von der Hegelschen Konstruktion einer inneren zielgerichteten Entwicklung losgelöst ist. Als gründliches philosophiehistorisches Werk ist sein »Versuch einer wissenschaftlichen Darstellung der Geschichte der neuern Philosophie« immer noch bedeutend.

Werke von oder mit Johann Eduard Erdmann:


werkausgabe


Einzelausgaben

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Johann Eduard Erdmann: Die deutsche Philosophie seit Hegels Tod

Berlin 1896. Reprint.

Mit einer Einleitung von Hermann Lübbe.
1964
XI, 277 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-0118-1
Lieferbar
€ 28,–

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Die Hegelsche Rechte

Texte aus den Werken von F. W. Carové, J. E. Erdmann, K. Fischer, E. Gans, F. F. W. Hinrichs, C. I. Michelet, H. B. Oppenheim, K. Rosenkranz und C. Rössler.

Ausgewählt und eingeleitet von Hermann Lübbe.
1962
300 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-0196-9
Lieferbar
€ 74,–
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2018