Allgemeine Zeitschrift für Philosophie. Philosophie und Psychologie. Heft 51.2/2026

Heftherausgeber: Ulrich Weger.
Umschlagfoto – nicht vorhanden
Deutsch
Englisch
Ca. 120 S.
Broschur
ISSN 0340-7969
Juni 2026
Einzelpreis*:
ca. € 32,–
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Um 1900 hat sich die Psychologie von der Philosophie getrennt. Die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufkommenden Tendenzen, sich zu einer empirischen Naturwissenschaft zu bilden, wurden für die weitere Formung der Disziplin bestimmend. Daneben hat es jedoch immer eine Psychologie gegeben, die im Gespräch mit der Philosophie geblieben ist – auch wenn sie im 20. Jahrhundert und bis in die Gegenwart eher eine marginale Position einnimmt. Der Themenschwerpunkt hat zum Ziel, eine exemplarische Linie einer philosophischen Psychologie zu beschreiben und zugleich deren systematische Implikationen für eine Wiedergewinnung eines nicht reduzierten Verständnisses einer Wissenschaft von der Seele aufzuweisen.

Inhalt

  • Ulrich Weger
    Vorwort zum Themenschwerpunkt. Philosophie und Psychologie: Eine historische Linie und ihre systematische Bedeutung

ABHANDLUNG

  • Cristián Hernández Maturana
    Bewusstseinsentwicklung und Selbstgewissheit der Persönlichkeit. Zur philosophischen Psychologie Immanuel Hermann Fichtes

  • Harald Schwaetzer
    Psychologie eines ›höheren Ichs‹. Anna Tumarkins Grundlegung einer philosophischen Psychologie

  • Christian Graf
    Heinrich Barth und die Psyche

  • Ulrich Weger/Jonas Göken/Jonas Raggatz
    Empirische Selbstbeobachtung als Strategie zur sozialen Nachhaltigkeit. Der Umgang mit den eigenen blinden Flecken

EXPERIMENT

BUCHBESPRECHUNG

Das Älteste als das Rettende. Der Briefwechsel zwischen Heidegger und Gadamer als bedenkenswertes Zeitdokument
Günter Seubold

NACHRUF

Burkhard Liebsch
Nachruf zum Tod von Bernhard Waldenfels am 23. Januar 2026

© frommann-holzboog Verlag e.K. 2026