Kultur – Sprache – Einbildungskraft

Gaston Bachelard und die deutschsprachige Philosophie.

Umschlagfoto
AZP.B 1
Deutsch
2021
308 S.
Broschur
ISBN 978-3-7728-2891-1
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eISBN 978-37728-3372-4
€ 58,–

In einem Gespräch sowohl mit den modernen Naturwissenschaften wie mit der künstlerischen Moderne entwickelte Gaston Bachelard (1884–1962) eine Philosophie, die sich vor allem für die Möglichkeit der Entstehung von Neuem interessiert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes machen deutlich, wie sowohl in die Wissenschaftsphilosophie Bachelards als auch in seine Theorie der schöpferischen Einbildungskraft vielfältige Einflüsse aus der deutschsprachigen Philosophie, insbesondere aus der deutschen Frühromantik, aus der Metaphysikkritik Nietzsches, der Psychoanalyse, der Phänomenologie, aber auch der philosophischen Anthropologie und Kulturphilosophie eingegangen sind.

Inhalt:

  • Eva Schürmann: Die Philosophie des Nein. Statt eines Vorwortes

  • Rodolphe Calin / Andreas Hetzel: Einleitung

  • Rodolphe Calin: Bachelard und das Problem der Einheit der Kulturformen

  • Thomas Gil: Das Wirken des Geistes: Wissenschaft und Poesie

  • Selin Gerlek: Alle Theorie will Praxis. Bachelards Philosophie der Öffnung

  • Augustin Dumont: Bachelard und die romantische Einbildungskraft. Kritische Überlegungen zu einem deutsch-französischen Kulturtransfer

  • Andreas Hetzel: Die innere Unermesslichkeit. Bachelards Phänomenologie der Einbildungskraft

  • Antje Géra: Das Politische der Kindheit bei Gaston Bachelard, Walter Benjamin und Marlene Streeruwitz

  • Dominique Pradelle: Bachelard über Strukturen der Wissenschaftsgeschichte

  • Sandra Pravica: Mathematik als Sprache. Bachelard und der logische Empirismus

  • Monika Wulz: Aufbruch in die phänomenotechnische Wirklichkeit. Gaston Bachelards »Surempirismen«

  • Kaja Tulatz: Zum Denken der Phänomenotechnik. Auf dem Weg zu einer Philosophie, die den Wissenschaften gerecht wird

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