Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Band I,15: Aphorismen über die Naturphilosophie und weitere Texte aus Band eins und zwei der ›Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft‹. Kleinere Schriften (1805–1807)

Herausgegeben von Ives Radrizzani.
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Inhalt:

  • Ankündigung der ›Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft‹
  • Texte aus Band eins und zwei der ›Jahrbücher der Medicin‹
  • Vorrede
  • Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie
  • Vorläufige Bezeichnung des Standpunktes der Medicin nach Grundsätzen der Naturphilosophie
  • Aphorismen über die Naturphilosophie
  • Auszug mit Anmerkungen von ›Cogitata nonnulla de Idea Vitae, hujusque formis praecipius.Auctore Carolo Eberh. Schelling‹
  • Kritische Fragmente
  • Kleinere Schriften (1805–1807)
  • An das Publikum
  • Antwort auf mehrere Anragen
  • Professor Schelling, an die Redaktion der oberdeutschen LiteraturZeitung
  • Erklärung, den Hrn. Kajetan Weiller in München betreffend
  • Notiz
  • Aus Br. v. Würzburg, vom 10 März
  • Aus Briefen v. Dec. 1806
  • Fragmente
  • Anhang: Zugeschriebenes (Warnung vor einem Pasquille mit der Aufschrift: Die Fortschritte des Lichts in Bayern; [Sonett])

Der Band bringt alle Beiträge Schellings zu den von ihm und dem Arzt Adalbert Friedrich Markus herausgegebenen ›Jahrbüchern der Medicin‹ (1805–1808). Mit dieser Zeitschrift, welche in vieler Hinsicht als die Fortsetzung der ›Zeitschrift für spekulative Physik‹ betrachtet werden kann, nimmt sich Schelling vor, die Naturphilosophie auf das Spezialgebiet der Medizin anzuwenden. Es geht ihm darum, eine auf der Grundlage der Naturphilosophie fußende wissenschaftliche Behandlung der Medizin anzubahnen und diese gegen konkurrierende Unternehmen wie den Brownianismus abzusichern.

Rezensionen

Stephan Grätzel, Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik

»Ein weiterer Höhepunkt der durchweg glänzenden historisch-kritischen Edition der Werke Schellings im frommann-holzboog Verlag ist der im Mai 2019 erschienene Band 15. [...] Schellings philosophisches Anliegen, die Naturphilosophie transzendentalphilosophisch auszuarbeiten, wird hier zu einem weiteren und später nicht wieder erreichten Gipfel geführt. [...] Die vorliegende Ausgabe dokumentiert und kommentiert dieses Anliegen mit seinen Verbindungen zu früheren Texten Schellings. Sie ist von daher eine wissenschaftliche Ausgabe, die aber auch für alle Interessenten der Philosophie und Kulturgeschichte dieser Zeit aufschlussreich ist. [...] Den Herausgebern sei für diese Ausgabe ein Dank ausgesprochen, aber auch dem Verlag, der in schweren Zeiten des Buchmarktes unbeirrt sein Konzept hochwertiger Editionen weiterverfolgt. «

Stephan Grätzel,
Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik

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