Antoine Louis Claude Destutt de Tracy: Band II: Grammatik

Auf der Grundlage der Übersetzung aus dem Französischen von Claus Sonnenschein-Werner.

Herausgegeben, eingeleitet und annotiert von Hans Jörg Sandkühler.
Umschlagfoto
Deutsch
2016
XXVI, 325 S., 15,4 x 21,1 cm.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2732-7
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 228,–
eISBN 978-3-7728-3102-7
€ 228,–

Als zweiten Band der von ihm begründeten ›Idéologie‹ veröffentlichte Destutt de Tracy 1803 seine Grammatik als »Wissenschaft der Zeichen«; sie signalisiert den Übergang von der Sprachwissenschaft zur Semiotik. In kritischer Auseinandersetzung mit den bedeutendsten Grammatikern seiner Zeit plädiert er in seiner analytischen Theorie aller Elemente der Proposition und der Syntax gegen Hieroglyphen- und Symbolschriften und für eine allgemein verbindliche »philosophische« Universalschrift, zugleich aber auch gegen eine Universalsprache, die – auf die Gelehrten konzentriert – der Aufklärung des Volkes schaden müsse.

Rezensionen

Fabian Bonberg, Das achtzehnte Jahrhundert

»Mit Sandkühlers Ausgabe, die nun mit dem jüngsten Erscheinen des Doppelbandes 4/5 abgeschlossen ist, liegt die erste vollumfängliche deutsche Übersetzung der Grundzüge vor. Das Fehlen einer geeigneten Übersetzung mag auch einer der Gründe dafür gewesen sein, dass die Ideen Destutt de Tracys in der deutschen Forschung wenig Aufmerksamkeit erfahren haben. [...] Alles in allem stellt Sandkühlers sorgfältige Werkausgabe eine Bereicherung für Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen dar, die sich der Ideenvielfalt in Destutt de Tracys Schriften widmen und der bisher unterbelichteten idéologie ihren verdienten Platz im wissenschaftlichen Kontext der Spätaufklärung zusprechen wollen.«

Fabian Bonberg,
Das achtzehnte Jahrhundert
Laurens Schlicht, Francia

»Die ersten drei Bände der deutschen Edition sind flüssig übersetzt und in eine im Deutschen stilistisch sehr ansprechend zu lesende Form gebracht. [...] Es ist sehr begrüßenswert, dass nun endlich eine Möglichkeit besteht, Destutt de Tracy für Forschung und besonders auch für die universitäre Lehre attraktiv zu machen.«

Laurens Schlicht,
Francia
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2021