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Philipp Melanchthon: Melanchthons Briefwechsel (MBW)

Kritische und kommentierte Gesamtausgabe.

Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben von Christine Mundhenk.
Begründet von Heinz Scheible.

Gliederung:

T = Textedition (30 Bände); Erschließungsbände: Regesten (9 Bände) mit Registern (1 Band Ortsregister, 4 Bände Personenregister)

Die Ausgabe wird die erhaltene Korrespondenz von Philipp Melanchthon (1497–1560) vollständig und in chronologischer Anordnung vorlegen; mit mehr als 9.700 Nummern übertrifft sie den Textbestand der bislang gebräuchlichen Ausgabe (›Corpus Reformatorum‹, vol. I-X, 1834–42) um etwa ein Drittel. Den größten Teil bilden die Briefe von und an Melanchthon (einschließlich der Widmungs-Vorreden und -Nachworte), hinzu kommen Gutachten, Quittungen und andere Urkunden. – Die zuerst publizierten Regesten ermöglichen gemeinsam mit verschiedenen Registern und Verzeichnissen eine vielseitige Erschließung der edierten Texte.

Rezensionen

Isabelle Deflers, Church History and Religious Culture

Die Briefe [...] sind unbestreitbar für die Reformationsgeschichte von höchster Bedeutung, aber sie bieten viel mehr als nur Material für religionspolitische und theologische Studien. Sie ermöglichen auch den Zugang zur Universitätsgeschichte der Epoche, u.a. durch die erwähnten zahlreichen Gutachten und Empfehlungsschreiben, aber auch durch Melanchthons Reformen von Lehrprogrammen, die u.a. in der Korrespondenz mit den Rektoren von Wittenberg oder Tübingen angesprochen werden. In unterschiedlichster Hinsicht bietet diese sorgfältige und umsichtig gearbeitete Briefedition eine schier unerschöpfliche Quelle für vertiefende Untersuchungen zum Ablauf der beginnenden Reformation, aber auch für neue Zugänge und Themen im Bereich der Kultur-, Mentalitäts-, und Bildungsgeschichte.

Isabelle Deflers,
Church History and Religious Culture
Mara R. Wade, Daphnis

Die seit fast dreißig Jahren von Heinz Scheible mit unvergleichlicher Sachkenntnis und Hingabe betreute Ausgabe des Melanchthonschen Briefwechsels stellt ohne Zweifel das herausragendste Editionsunternehmen dar, das die deutsche Reformationsforschung seit dem 2. Weltkrieg in Angriff genommen hat.

Mara R. Wade,
Daphnis
Stefan Michel, Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte

»die sorgfältige Neuedition der Briefe M.s. [stellt] einen großen Gewinn für die historische Theologie dar.«

Stefan Michel,
Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte
Christoph Galle, Ebernburg-Hefte

»Insofern gelingt es den Verantwortlichen des Projekts zur Herausgabe der Melanchton-Korrespondenz, Textbände auf höchstem editorischen Niveau vorzulegen und im Verbund mit den modernsten Rechercheoptionen im Internet ein vorbildliches Arbeitsinstrument zu bieten.«

Christoph Galle,
Ebernburg-Hefte
Irene Dingel, theologie-online

Schon heute ist deutlich, dass man der gesamten Edition von Melanchthons Briefwechsel wird epochale Bedeutung zusprechen können, zumal solche auf längere Dauer angelegte Forschungsvorhaben in einer auf schnelle Erfolge drängenden Wissenschaftspolitik kaum noch Raum finden können. [...] Die vorzügliche Edition des Briefwechsels ermöglicht es dem Benutzer, die bewegte Epoche der Reformation mit all ihren politischen, gesellschaftlichen, theologischen und ganz persönlichen Bezügen durch die Augen eines ihrer Hauptakteure zu erschließen und seinen Anliegen und Zielen nachzuspüren. Zugleich aber ist sie auch eine unentbehrliche Quelle für Theologie, Politik, Wissen und Wissensvermittlung im 16. Jahrhundert überhaupt. Die hervorragende editorische Qualität ermöglicht den Einsatz der Ausgabe in Forschung und Lehre ebenso wie die interessierte Lektüre.

Irene Dingel,
theologie-online
Alfred Wendehorst, Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte

[...] das wohl größte und bedeutendste Editionsunternehmen im Bereich der frühneuzeitlichen Epistolographie, an dem derzeit in Deutschland gearbeitet wird.

Alfred Wendehorst,
Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte

Melanchthon: Melanchthons Briefwechsel (MBW)


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Philipp Melanchthon: Textedition

Herausgegeben von Christine Mundhenk und Heinz Scheible.
Ca. 30 Bände
ISBN 978-3-7728-2416-6
© frommann-holzboog Verlag e.K. 2017