Philipp Melanchthon: Band T 24: Texte 7094-7454 (März 1554-März 1555)

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German
2023
550*.
Cloth-bound
ISBN 978-3-7728-2824-9
Available
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€ 298.–
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eISBN 978-3-7728-3319-9
€ 298.–

Die Auseinandersetzung mit den Osiandristen in Preußen setzt sich auch 1554 fort. Melanchthon wird im Mai zu einem Theologenkonvent nach Naumburg beordert, der jedoch zu keiner Einigung führt, da die Württemberger Theologen nicht rechtzeitig eintreffen und andere ganz fernbleiben; seine Skepsis gegenüber Synoden wächst. Das Schicksal des im März verstorbenen Herzogs Johann Friedrich von Sachsen bedauert Melanchthon. Er erfährt von der Inhaftierung und Hinrichtung der evangelischen Bischöfe in England und nimmt Anteil an den Geschicken der Glaubensflüchtlinge. Johannes Calvin gegenüber signalisiert Melanchthon seine Zustimmung zur Verbrennung des Antitrinitariers Servet im Oktober 1553 in Genf. Im Sommer quält ihn sein Steinleiden; im September führt ihn eine Schulvisitation nach Grimma, Meißen und Schulpforta.

Reviews

Tobias Jammerthal, Luther, 96. Jg., Heft 3/2025

»Die Weichenstellungen der 1550er-Jahre sollten den deutschen Protestantismus auf lange Zeit hin prägen. Für die wissenschaftliche Erschließung dieser so wichtigen Zeitspanne stehen mit den beiden Bänden 24 und 25 des Melanchthon-Briefwechsels nunmehr Quellen zur Verfügung, deren Berücksichtigung für ein angemessen differenziertes Bild der Dinge unverzichtbar sein dürfte.«

Tobias Jammerthal,
Luther, 96. Jg., Heft 3/2025
Johannes Schilling, Lutherjahrbuch 91. Jahrgang 2024

»Der vorliegende Band wird dem gewohnten hohen Anspruch erneut gerecht.«

Johannes Schilling,
Lutherjahrbuch 91. Jahrgang 2024

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