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Philipp Melanchthon: Band T 16: Texte 4530-4790 (Januar–Juni 1547)

2015
409 S., 17,2 x 24,9 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2578-1
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 298,–

Aus seinem Exil in Zerbst beobachtet Melanchthon die Schrecken des Schmalkaldischen Krieges, vertraut aber darauf, dass Gott die Kirche und die Studien erhalten werde. Trost findet er nicht nur in den Briefen, die er bekommt, sondern auch, wenn er selbst schreibt: Von den 272 im Band enthaltenen Stücken stammen gut 240 von Melanchthon. Gerade im Chaos des Krieges empfindet er den Zusammenhalt unter den Gelehrten als besonders wichtig. Zusätzliches Leid beschert ihm die Nachricht vom Tod seiner Tochter Anna Sabinus in Königsberg. Nach der Niederlage des sächsischen Kurfürsten in der Schlacht von Mühlberg flieht Melanchthon mit seiner Familie nach Nordhausen. Mehrere Universitäten, Städte und Fürsten bieten ihm Asyl und Stellen an. Bevor Melanchthon eine Entscheidung fällt, kursieren bereits Gerüchte über die Wiedereröffnung der Wittenberger Universität durch den neuen Landesherrn Moritz von Sachsen.

Rezensionen

Christoph Galle, Ebernburg-Hefte

»Insofern gelingt es den Verantwortlichen des Projekts zur Herausgabe der Melanchton-Korrespondenz, Textbände auf höchstem editorischen Niveau vorzulegen und im Verbund mit den modernsten Rechercheoptionen im Internet ein vorbildliches Arbeitsinstrument zu bieten.«

Christoph Galle,
Ebernburg-Hefte
Rudolf Keller, Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte

»Wir lesen einen Band, in dem sehr viel kriegsbedingte und persönliche Nöte im Umfeld Melanchthons besprochen werden. Durch die besondere Lage im Exil hat die Korrespondenz dieser Zeit ein markantes Kolorit.«

Rudolf Keller,
Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte
Isabelle Deflers, Church History and Religious Culture

»Abschließend sein noch einmal betont, dass wir es hier mit einem faszinierenden Quellenkorpus zu tun haben. […] Melanchthons Korrespondenz [deckt] seine Stellung in der Gelehrtenrepublik und deren Briefkultur in einem über Jahrzehnte europaweit geknüpften Kommunikationsnetz auf, das zur Verbreitung sowohl seines humanistischen Ideals als auch der reformatorischen Lehre maßgeblich gewirkt hat. Die vielfalt seiner Korrespondenten im Reich und überall in Europa zeugt in diesen zwei weiteren Bänden [T 15 und T 16] erneut von seiner Schlüsselrolle in der Reformation seit ihrem Beginn 1517.«

Isabelle Deflers,
Church History and Religious Culture

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