Francisco Suárez: De legibus ac Deo legislatore. Liber quartus. Über die Gesetze und Gott den Gesetzgeber. Viertes Buch

De lege positiva canonica. Über das positive kanonische Recht

Herausgegeben, eingeleitet und ins Deutsche übersetzt von Oliver Bach, Norbert Brieskorn und Gideon Stiening.
Umschlagfoto – nicht vorhanden
PPR I,13
Deutsch
Latein
Ca. 528 S.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2882-9
1. Halbjahr 2028
Einzelpreis*:
ca. € 228,–
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Im vierten Buch seiner rechtstheologischen Summe ›De legibus ac Deo legislatore‹ aus dem Jahre 1612 entwickelt Francisco Suárez die Grundlagen einer Theorie der kirchlichen Gesetze; sie gelten ihm – nach den staatsbürgerlichen – als zweite Form menschlich-positiver Gesetze. Dafür begründet der Conimbricenser Theologe, Philosoph und Jurist gegen den Protestantismus, dass es überhaupt Herrschaftsmacht in der Kirche gibt und geben muss, und konturiert deren spezifische, von Christus ausgehende Art und Weise. In einem steten Vergleich mit den Gesetzen des säkularen Staates entwickelt Suárez die Eigenheiten der kanonischen Gesetze in ihren Regelungsgegenständen, ihrer Geltung und ihrer Verbindlichkeit.

© frommann-holzboog Verlag e.K. 2026