Francisco de Vitoria: De iustitia. Über die Gerechtigkeit. Teil III

Herausgegeben, eingeleitet und ins Deutsche übersetzt von Joachim Stüben.
Mit einer Einleitung von Tilman Repgen.
Umschlagfoto
PPR I,5
Deutsch
Latein
2020
LII, 242 S., 17,4 x 24,5 cm.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2654-2
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eISBN 978-3-7728-3092-1
€ 168,–

›De restitutione‹ – Teil II und III von Vitorias Gerechtigkeitstraktat und zugleich Summenkommentar zu II-II, q. 62 – behandelt die mit der Tauschgerechtigkeit verbundene Idee der Wiedergutmachung auf der Grundlage der Auffassung Augustins, dass Restitution die Vorbedingung der Vergebung jeder Sünde sei. Indem Vitoria Bereicherungs- und Deliktshaftung auf einen einheitlichen Grundgedanken zurückführt und auf dessen konsequente Umsetzung dringt, ist es wesentlich ihm zu verdanken, dass aus der ursprünglich moraltheologisch begründeten Restitutionspflicht ein ausdifferenziertes Rechtsinstitut zum Schutz subjektiver Rechte geworden ist. In diesem zweiten und letzten Teil von ›De restitutione‹, der Art. 3-8 kommentiert, beschäftigt sich Vitoria mit Einzelfragen zur Restitution: von der Berechnung des Schadens und des Gewinns über Ausnahmen von der Restitutionspflicht etwa bei Gutgläubigkeit, über Probleme konkurrierender Rechtsgüter, über eine präzise Lehre von der Tatbeteiligung bis hin zu Sonderproblemen wie Spielerträgen.

Rezensionen

Konstantin Liebbrand, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Deutsche Abteilung, Heft 140 (2023)

»Abgerundet wird der positive Gesamteindruck des Bandes durch ein Quellenverzeichnis, das neben Bibelstellen auch antike, mittelalterliche und zeitgenössische Referenztexte führt, sowie durch das sorgfältig erstellte Sach- und Personenregister Für die Forschung werden Edition und Übersetzung ein willkommenes Hilfsmittel sein.«

Konstantin Liebbrand,
Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Deutsche Abteilung, Heft 140 (2023)
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