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Friedrich Heinrich Jacobi: Band 9: Briefwechsel Januar 1791 bis Mai 1792

2016
XXVI, 482 S., 2 Abb., 17,2 x 24,3 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2701-3
Lieferbar

Nr. 2739-2952. Gefördert von der Gerda-Henkel-Stiftung.

Kommentar von Walter Jaeschke.
Unter Mitwirkung von Rebecca Paimann und Konstanze Sommer.

Die thematischen Schwerpunkte dieses Kommentarbands sind durch den Textband (I,9) vorgegeben: Sie liegen in Jacobis Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution, in der Vorbereitung eines Bandes ›Vermischte Schriften‹, aus der ungeplant die Neubearbeitung des ›Allwill‹ hervorgeht, in der Abfassung der ›Epistel über die Kantische Philosophie‹ für Matthias Claudius und vor allem in der Reise seines Sohnes Georg Arnold mit F. L. Graf zu Stolberg nach Italien und Sizilien. Für die Werke Jacobis zeichnet der Kommentar die Entstehungsgeschichte detailliert nach, für die Reisebriefe die Reiseroute.

Rezensionen

Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch

»Das gerade ist der Gewinn einer historisch-kritischen Edition, dass der Leserschaft eine Suche, welche ihre Möglichkeiten sehr bald überschreitet, abgenommen wird. Man findet dank der Arbeit einiger Spezialisten in wünschenswerter Vollständigkeit jene Erläuterungen, welche durchweg Jacobis Briefwechsel verständlich machen. Es muss noch gesagt werden, dass Jacobi über die geistigen Bewegungen seiner Zeit bestens informiert war. Der Briefwechsel gibt daher ein lebendiges Bild der Bewegungen jener für die Geistesgeschichte so bedeutsamen Epoche, und so eröffnet sich dem Leser ein weiter Blick in die Welt des späten achtzehnten Jahrhundert.«

Wilhelm G. Jacobs,
Philosophisches Jahrbuch
Harald Schwaetzer, Coincidentia

»Wie auch im Falle anderer Philosophen der Zeit, etwa Schelling, nimmt der Briefwechsel eine besondere Rolle im Schaffen Jacobis ein. Gerade der Brief ist in jener Zeit eines der zentralen Medien, um philosophische Gedanken in einem halbgeschützten Medium mit einer gewissen Intimität entwickeln zu können. [...] Die Bände zeigen einmal mehr, dass Briefeditionen eine wichtige Quelle zum Verständnis der Denkbewegungen und der Gedankenentwicklungen der philosophischen Autoren und ihrer Zeit darstellen.«

Harald Schwaetzer,
Coincidentia
Till Kinzel, Informationsmittel für Bibliotheken

»Der umfangreiche Briefwechsel Friedrich Heinrich Jacobis [...] ist eine bedeutsame Quelle der Epoche der Spätaufklärung, weil Jacobi in dieser Konstellation eine wichtige Rolle spielte und mit bedeutenden Zeitgenossen korrespondierte. Dadurch ergeben sich viele Berührungspunkte zu den personen- und netzwerkbezogenen Forschungen über die deutsche Aufklärung. [...] Somit liegt ein gehaltvoller, gründlicher und entsprechend nützlicher Kommentarband vor. Die Arbeit von Walter Jaeschke sowie Rebecca Paimann und Konstanze Sommer kann nicht hoch genug gelobt werden.«

Till Kinzel,
Informationsmittel für Bibliotheken
Cornelia Ilbrig, IASLonline

»Die Relevanz der Edition von Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel insgesamt kann gar nicht überschätzt werden. Wegen Jacobis herausragender Bedeutung in der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erweist sich die Ausgabe seiner weitverzweigten und thematisch weitgespannten Korrespondenz als unverzichtbare Quelle für die Erforschung dieser Zeit. Die Briefe im vorliegenden Band sind darüber hinaus zum Großteil Dokumente einer epochalen Umbruchphase – sowohl in historischer, als auch in philosophie- und wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht – und stellen deshalb umso mehr eine Bereicherung für das Wissen über diesen prägenden Zeitraum dar.«

Cornelia Ilbrig,
IASLonline
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