Queer(es) Denken in der Psychoanalyse

Eine Kontroverse zu G. Hansbury: Das maskuline Vaginale – An der Grenze zu Transgender.

Umschlagfoto
2019
JPB 28
106 S., 14,7 x 20,8 cm.
Broschur
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2884-3
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 28,–
Vorzugspreis für Mitglieder der IPV und deren Zweige, der DPG und DGPT:
€ 25,–

Hat die Psychoanalyse neue Entwicklungen verschlafen? Hilft queer(es) Denken, die Psychoanalyse wachzurütteln? Griffin Hansburys Arbeit »Das maskuline Vaginale und seine Verkörperung bei queeren Männern an der Grenze zu Transgender« provoziert sowohl behandlungstechnisch wie auch klinisch-theoretisch. Begegnet er seinem Patienten unvoreingenommen frisch in den Sitzungen oder missachtet er Grenzen? Gelingt ihm ein neuer Blick auf psychogenetische und theoretische Dimensionen oder folgt er auf Kosten des Patienten einer überwertigen Idee? Das Beiheft des ›Jahrbuchs der Psychoanalyse‹ hat Dana Amir, Leticia Glocer Fiorini, Howard B. Levine, Franco De Masi und Bernd Nissen um Kommentare gefragt, die sich pointiert mit Hansburys Arbeit auseinandersetzen.

Inhalt:

  • Griffin Hansbury: Das maskuline Vaginale und seine Verkörperung bei queeren Männern an der Grenze zu Transgender
  • Leticia Glocer Fiorini: Das maskuline Vaginale – Jenseits der Dichotomie »männlich / weiblich«
  • Dana Amir: Über die »Transgender Edge« und das Versagen der Psychoanalyse, »Trans« zu denken
  • Howard B. Levine: Nachdenken über Gender – Politik, Polemik und psychische Realität
  • Franco De Masi: Psychoanalytiker sein oder nicht sein – Einige Überlegungen zu Griffin Hansbury
  • Bernd Nissen: Wenn queer quer wird – Psychoanalytisches Verstehen und Konzeptualisieren in queeren Dynamiken

Alle Bände

© frommann-holzboog Verlag e.K. 2019