Friedrich Heinrich Jacobi: Band 3: Briefwechsel 1782–1784

Nr. 751-1107. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kommentar von Michael Brüggen.
Unter Mitwirkung von Albert Mues und Gudrun Schury.
Umschlagfoto
Deutsch
2001
XXVI, 449 S., 6 Abb. (5 farbig), 17,6 x 24,5 cm.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2181-3
Lieferbar
eISBN 978-3-7728-3439-4
€ 298,–

Der Kommentar zum dritten Textband zeigt noch deutlicher als die Briefe selbst, dass Jacobi das vom Absolutismus geprägte politische Geschehen aufmerksam verfolgt und in anonym erscheinenden Schriften die unumschränkte Gewalt der Fürsten kritisiert. Im Frühjahr 1783 beschäftigt ihn dann Spinozas fast vergessene, bündige Destruktion traditioneller metaphysischer Vorstellungen. Der vorliegende Band stellt die damals aufsehenerregende Korrespondenz wieder in ihren chronologisch-biographischen Zusammenhang und macht sie damit vielfach überhaupt erst verständlich. Neben den großartigen Schilderungen Wilhelm Heinses bildet der Briefwechsel mit Johann Georg Hamann das Kernstück der Ausgabe. – Wie die früheren Briefe werden auch diejenigen des dritten Textbandes sorgfältig erläutert. Orts-, Sach- und Personenregister erschließen sowohl den Text- als auch den Kommentarband.

Rezensionen

Günter Arnold, Editio

Doch auch hier ist der große, lebendige Strom europäischer Geistesgeschichte von den Eleaten bis zu Kant in Text- und Kommentarband auf beeindruckende Weise verdeutlicht, was sowohl von den außerordentlichen Schwierigkeiten der Aufgabe als auch von den großen Leistungen der Bearbeiter zeugt.

Günter Arnold,
Editio
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