Philipp Melanchthon: Band T 28: Texte 8743–8816 (1558)

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Deutsch
Leinen
ISBN 978-3-7728-2828-7
2. Halbjahr 2028
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Nach der Rückkehr vom Wormser Religionsgespräch hat Melanchthon nicht nur den Tod seiner Frau Katharina, sondern auch die innerprotestantische Spaltung und den immer heftiger werdenden Hass ihm gegenüber zu verarbeiten. Hubert Languet beschreibt ihn als körperlich schwach und »derart gebrochen, dass von seiner gewohnten Heiterkeit nichts mehr übrig ist« (MBW 8447). Trotzdem bewältigt der 61-Jährige ein enormes Arbeitspensum: Neben den Alltagspflichten an der Wittenberger Universität schickt er Berichte über das Religionsgespräch an mehrere Fürsten und entwirft im Auftrag des sächsischen Kurfürsten Artikel, die die Basis des im März 1558 unterzeichneten Frankfurter Rezesses bilden. Auf die Kritik, die der Rezess im ernestinischen Sachsen hervorruft, antworten er und Paul Eber mit einem umfangreichen Gutachten. Durch den Tod Johannes Bugenhagens verliert Melanchthon einen langjährigen Wegbegleiter; auch er wünscht sich, vom Theologengezänk erlöst zu werden.

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