Friedrich Heinrich Jacobi: Band 5: Briefwechsel 1786

Nr. 1307-1608. Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Herausgegeben von Walter Jaeschke und Rebecca Paimann.
Unter Mitarbeit von Albert Mues, Gudrun Schury und Jutta Torbi.
Gefördert von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Umschlagfoto
2005
XXV, 463 S., 2 Abb. (1 farbig), 17,6 x 24,5 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2269-8
Lieferbar

Der umfangreiche Briefwechsel des für Jacobi so ereignisreichen Jahres 1786 spiegelt neben privaten Sorgen die philosophischen Auseinandersetzungen: zunächst Jacobis Streit mit den Berliner Aufklärern um seine ›Spinoza-Briefe‹ und um Mendelssohns ›An die Freunde Lessings‹, in den er mit seiner Verteidigung ›Wider Mendelssohns Beschuldigungen‹ eingreift. Hieran schließt sich der Streit um den Vorwurf des »Jesuitismus« und »Kryptokatholizismus« an, den die Berliner Aufklärer u.a. gegen Jacobi erheben. Der Briefwechsel erschließt ferner den engen Austausch mit Hamann über dessen ›Fliegenden Brief‹ sowie die Umstände von Jacobis Englandaufenthalt und die Vorarbeiten zu seinem Werk ›David Hume über den Glauben‹.

Rezensionen

Cornelia Ilbrig, IASLonline

»Die Relevanz der Edition von Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel insgesamt kann gar nicht überschätzt werden. Wegen Jacobis herausragender Bedeutung in der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erweist sich die Ausgabe seiner weitverzweigten und thematisch weitgespannten Korrespondenz als unverzichtbare Quelle für die Erforschung dieser Zeit. Die Briefe im vorliegenden Band sind darüber hinaus zum Großteil Dokumente einer epochalen Umbruchphase – sowohl in historischer, als auch in philosophie- und wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht – und stellen deshalb umso mehr eine Bereicherung für das Wissen über diesen prägenden Zeitraum dar.«

Cornelia Ilbrig,
IASLonline
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