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Klaus-Gert Lutterbeck: Staat und Gesellschaft bei Christian Thomasius und Christian Wolff

2002
FMDA II,16
250 S., 17,8 x 24,5 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2153-0
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 62,–

Eine historische Untersuchung in systematischer Absicht.

Christian Thomasius (1655–1728) und Christian Wolff (1679–1754) sind neben Samuel von Pufendorf (1632–1694) die beiden bedeutendsten Rechtslehrer der deutschen Früh- bzw. Hochaufklärung; gleichwohl wurden sie von der politischen Ideengeschichte bisher weitgehend ignoriert. Auf den Ergebnissen insbesondere der philosophischen, juristischen und germanistischen Forschung aufbauend, arbeitet diese Studie die politiktheoretischen Implikationen der Naturrechtslehren heraus. Thomasius erfährt die längst überfällige Rehabilitation als politischer Kopf mit vorliberaler Tendenz; Wolffs ontologisch fundierter wohlfahrtsstaatlicher Absolutismus wird unter Zurückweisung verkürzender Deutungen minuziös nachgezeichnet.

Rezensionen

Stanislas Salmonowicz, Revue historique de droit

Le livre recensé [...] offre une lecture passionnante à tous ceux qui s’intéressent à l’histoire de la pensée politique du XVIIIeme siècle.

Stanislas Salmonowicz,
Revue historique de droit
Dieter Hüning, Zeitschrift für Historische Forschung

Daß es von besonderem Interesse sein müßte, einmal die politische Philosophie der beiden feindlichen Brüder der Halle’schen Aufklärung, Christian Thomasius und Christian Wolff, systematisch miteinander zu vergleichen, liegt auf der Hand. Um so verwunderlicher ist es daher, daß ein solcher Versuch bisher nicht in Form einer Monographie unternommen worden ist. Dieses Desiderat befriedigt nun in ausgezeichneter Weise die Hamburger politikwissenschaftliche Dissertation von Klaus-Gert Lutterbeck.

Dieter Hüning,
Zeitschrift für Historische Forschung

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