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Volker Dieringer: Kants Lösung des Theodizeeproblems

2009
FMDA II,22
151 S., 17 x 24 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2487-6
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 58,–

Eine Rekonstruktion.

Ist Kant noch in seinen Vorlesungen über Rationaltheologie von 1783/84 davon überzeugt, dass eine philosophische Theodizee – die auf plausible Gründe für das Übel in einer Welt, die von Gott geschaffen ist, reflektiert – möglich ist, so optiert beispielsweise der spätere Theodizee-Aufsatz nur noch für eine philosophische Verteidigung eines moralischen Theismus. Kant hält ab 1791 allein den Nachweis einer vernunftgemäßen Vereinbarkeit der Existenz eines weisen Welturhebers und der Existenz des Übels für möglich.

Rezensionen

Giovanni Sala, Philosophisches Jahrbuch

Der Vf. hat eine beachtliche Leistung vorgelegt, die sich durch eine eingehende Kenntnis des gegenwärtigen Standes der Forschung hinsichtlich der Frage nach der ›Gottesverteidigung‹ auszeichnet. Die Art und Weise der Darstellung und die Anordnung der Argumentationen ist klar – soweit möglich zu einem Thema, in dem die Position Kants eher verwirrend erscheint. Unter diesen Aspekten wird die vorliegende Arbeit künftig in der Forschung zur Theodizee-Kontroverse im 18. Jahrhundert zu berücksichtigen sein.

Giovanni Sala,
Philosophisches Jahrbuch
Andree Hamann, Kant-Studien

»Das Fazit des Verfassers ist überzeugend und beruht auf einer klar wie solide ausgearbeiteten Argumentation.«

Andree Hamann,
Kant-Studien
Christian Hengstermann, European Journal of Philosophy and Religion

»Dieringer is to be credited with having provided nothing less than an exhaustive appreciation of Kant’s defence of moral theism. Moreover, in so doing, he has also shed light on the development of Kant’s moral philosophy, revealing a plethora of intriguing details and less well-known aspects that enrich our overall understanding of his practical philosophy.«

Christian Hengstermann,
European Journal of Philosophy and Religion

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