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Christoph Böhr: Philosophie für die Welt

2003
FMDA II,17
324 S., 17,8 x 24,5 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2169-1
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 78,–

Die Popularphilosophie der deutschen Spätaufklärung im Zeitalter Kants.

Seit ihrer Verurteilung vor allem im Deutschen Idealismus hatte die Popularphilosophie, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine der einflussreichsten Strömungen, einen faden Beigeschmack. Dabei verstand sich die Diskussion über eine Philosophie, die mehr Nähe zum Leben der Menschen suchte, als Teil der umfassenden Selbstverständnisdebatte von Aufklärung insgesamt. Vor allem die Auseinandersetzung mit der kritischen Philosophie Kants zwang dazu, Anspruch, Grenzen und Möglichkeiten popularer Philosophie zu überdenken. So wurde Popularität zu Programm und Problem von Philosophie, damals wie heute. – Der vorliegende Band zeichnet die Geschichte der Popularphilosophie nach: ihre Vorgeschichte, die Diskussion im 18. und ihre Nachklänge im 19. und frühen 20. Jahrhundert bis hin zur gegenwärtigen Auseinandersetzung.

Rezensionen

Alexander Kosenina, Die Welt

Christoph Böhr beleuchtet in seiner Philosophiegeschichte ein munteres Kind der Aufklärung: die Popularphilosophie. [...] Christoph Böhrs Darstellung entspricht ihrem Gegenstand kongenial; sie ist selbst populär, aufklärerisch und gründlich im besten Sinne.

Alexander Kosenina,
Die Welt
Alexander Kosenina, Zeitschrift für Germanistik

Selbst kein Mann des Elfenbeinturms, ist dieser Autor populär und gründlich im besten Sinne: Mit Eleganz versteht er seine Leser zu interessieren und zum Weiterdenken anzuregen. Unter Philosophen zählt er damit zu den Ausnahmen.

Alexander Kosenina,
Zeitschrift für Germanistik
Johannes Seibel, Die Tagespost

Wer Muße und die Ernsthaftigkeit mitbringt, die Zusammenhänge unserer Gegenwart aus der Kultur der Vergangenheit verstehen zu wollen, der wird das Buch von Christoph Böhr mit Gewinn lesen.

Johannes Seibel,
Die Tagespost

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